„Meilenstein der pädagogischen Arbeit“

Neubau LERN³ in Leutkirch offiziell eröffnet

Geladene Gäste, Vertreter der Kommunalpolitik und viele Projektbeteiligte besichtigten das neue Gebäude auf dem Gelände des Hans-Multscher-Gymnasiums.
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Geladene Gäste, Vertreter der Kommunalpolitik und viele Projektbeteiligte besichtigten das neue Gebäude auf dem Gelände des Hans-Multscher-Gymnasiums.

Leutkirch - Der Neubau für das Konzept LERN³ am Leutkircher Hans-Multscher-Gymnasium wurde am vergangenen Freitagmittag feierlich im Cubus eröffnet.

 Nach dem Spatenstich im Juli 2017 mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und einer Bauzeit von rund 16 Monaten konnte das neue Schulgebäude beim Hans-Multscher-Gymnasium im Dezember fertiggestellt werden. Seit ein paar Wochen werden dort bereits Fünft- und Sechstklässler unterrichtet. „Wir sind sehr froh, dass die Stadt Leutkirch, mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und der elobau Stiftung Leutkirch, der Schulgemeinschaft unseres Hans-Multscher-Gymnasiums für das pädagogische Konzept LERN³ dieses maßgeschneiderte, neue Schulgebäude bereitstellen kann“, so Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle. 

Nach den Begrüßungsreden und einem kurzen Rahmenprogramm, mit einer kleinen Talkrunde und einigen Musikbeiträgen des Unterstufenchors und der Schulband besichtigten die eingeladenen Gäste, Vertreter der Kommunalpolitik und viele Projektbeteiligte, das neue Gebäude auf dem Gelände des Hans-Multscher-Gymnasiums. Schüler stellten dabei die Räume vor und beantworteten die Fragen der Besucher. 

Ein offener Lernbereich und viele Bereiche mit gemütlichen Sitzecken und großen Sitzkissen, das sind unter anderem Merkmale der neuen Lernlandschaft. „Es ist eigentlich sehr entspannt. Wir freuen uns darüber, freier arbeiten zu können und auch insgesamt mehr Freiheiten zu haben“, so zwei Schüler bei der Besichtigung des Neubaus. Aber auch für die Lehrer bringt das neue Konzept LERN³ einige Veränderungen mit sich, diese müssen beispielsweise langfristig die Unterrichtseinheiten in Teams vorbereiten. 

„Wir feiern heute einen Meilenstein der pädagogischen Arbeit“, betonte Andreas Hachenberg, Schulreferent des Regierungspräsidiums Tübingen. Gekostet hat der Neubau 2,76 Millionen Euro, angesetzt waren 2,6 Millionen Euro. An den Kosten beteiligte sich das Land Baden-Württemberg mit 1,35 Millionen Euro und rund 300.000 Euro steuerte die Firma elobau bei. (MK)

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