Eröffnung durch Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer

Neue Gepäckhalle mit Ankunftsbereich am Allgäu Airport

Vier Mann und eine Frau schneiden ein blaues Band durch
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Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer eröffnete das neue Terminal am Flughafen Memmingen. Unterstützt wurde sie dabei (von rechts) vom Landtagsabgeordneten und Vizepräsident des Bayerischen Landtags Alexander Hold, von Gerhard Pfeifer, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafen Memmingen GmbH, Thomas Kreuzer, dem Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, und von Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid.

Memmingerberg - Mit der Eröffnung der neuen Gepäckhalle mit Ankunftsbereich beging der Allgäu Airport am Dienstag einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer würdigte bei der Veranstaltung das Engagement des größten Low Cost Airports Süddeutschlands, heißt es in einer Pressemitteilung des Flughafens.

„Es ist schon beeindruckend, wie erfolgreich sich der Allgäu Airport Memmingen seit Aufnahme des Passagierflugbetriebes im Jahr 2007 entwickelt hat. Der Flughafen hat sich aus dem Stand heraus etabliert“, erklärte die Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Kerstin Schreyer, die als Ehrengast die Eröffnung vornahm. „Mit der Einweihung der neuen Halle mit Gepäckabfertigung und Ankunftsbereich leistet der Flughafen einen wichtigen Beitrag für mehr Komfort und Sicherheit für seine Fluggäste. Das ist aus meiner Sicht der richtige Ansatz, um Mobilität attraktiv und zukunftsfähig zu machen. Der Freistaat hat diese Investition gerne unterstützt“, so Schreyer.

Obwohl die Corona-Krise im letzten Jahr auch am Flughafen Memmingen deutliche Spuren hinterlassen habe, stünden die Zeichen hier langfristig weiter auf Wachstum. „Gerade die Sommerferien haben uns gezeigt“, so erläuterte Airport Geschäftsführer Ralf Schmid, „dass der Wunsch nach Reisen und Begegnung weiter ungebrochen ist.“ Deshalb sei es notwendig gewesen, die Infrastruktur den steigenden Passagierzahlen anzupassen. Die erhöhten Kapazitäten bei der Gepäckkontrolle und -ausgabe sowie bei den Einreisekontrollstellen würden künftig Wartezeiten verringern. Zudem falle es den Passagieren auf einer größeren Fläche leichter, den nötigen Abstand zu halten.

In einer 19-monatigen Bauzeit entstand eine neue Halle mit einer Nutzfläche von rund 2.300 Quadratmetern, in der bis zu 2.000 Passagiere pro Stunde abgefertigt werden können. Sie ist Teil einer umfangreichen Modernisierungsmaßnahme, deren Startschuss vor genau drei Jahren erfolgte, als Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am 5. Oktober 2018 den ersten Spatenstich vornahm. In den Neubau sowie in neue Gepäckförderanlagen und in die notwendige Kontrolltechnik hat der Flughafen rund drei Millionen Euro investiert. Mit rund 70 Prozent hat der Freistaat diese Investitionen gefördert. An fünf Einreisekontrollstellen können künftig auf zehn Linien Passagiere aus Non-Schengen-Ländern kontrolliert werden. Schon jetzt ist die neue Gepäckhalle mit Ankunftsbereich für weiteres Wachstum gerüstet. Denn auf einer bereits vorbereiteten zweiten Etage können weitere Verkehrsflächen für Passagiere geschaffen werden.

Als wichtigen Schritt in die Zukunft würdigte auch Gründungsgesellschafter Gerhard Pfeifer den Neubau. Pfeifer hat vor kurzem den Vorsitz des Aufsichtsrates der Flughafen Memmingen GmbH übernommen. Zu seinem Stellvertreter wurde der Günzburger Landrat Dr. Hans Reichhart gewählt. (MK)

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