Clemens Bernhard als Bürgermeisterkandidat

Neue Wählergruppe "Für Heimertingen" gegründet

Die neue nicht-organisierte Wählergruppe „Für Heimertingen“ stellte sich im Vereinsraum der Turn- und Festhalle Heimertingen vor. Die Gruppierung will bei den Kommunalwahlen 2020 mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten antreten.
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Die neue nicht-organisierte Wählergruppe „Für Heimertingen“ stellte sich im Vereinsraum der Turn- und Festhalle Heimertingen vor. Die Gruppierung will bei den Kommunalwahlen 2020 mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten antreten.

Heimertingen - Die neue nicht-organisierte Wählergruppe „Für Heimertingen“ stellte sich im Vereinsraum der Turn- und Festhalle Heimertingen in einer Aufstellungsversammlung knapp 90 interessierten Wahlberechtigten vor, die mehrheitlich für die neue Wählergruppe und den eigenen Bürgermeisterkandidaten stimmte.

Für viele Anwesende überraschend erwies sich der hohe Frauenanteil als Gemeinderatskandidatinnen. Der neue Kandidat für das Bürgermeisteramt, Clemens Bernhard, der keiner politischen Partei angehört, verglich den Gemeinderat mit einem Hochbeet, indem es nötig sei, neue, frische Pflanzen zu kultivieren, um ab März 2020 gute Früchte ernten zu können, anstatt immer nur „die alten Kartoffeln austreiben zu lassen“, was am Ende nur noch Unkraut hervor brächte. Clemens Bernhard versucht mit den Kommunalwahlen 2020 in die Fußstapfen seines Vaters, Meinrad Bernhard (gest. 2013), zu treten, der sich über Jahrzehnte als bürgernaher Bürgermeister der Unterallgäuer Gemeinde Benningen bewies.

„Für Heimertingen“ steht nach eigener Aussage unter anderem für soziales Engagement insbesondere für Kinder, Jugendliche und Senioren, was in Heimertingen noch ausbaufähig sei. Auch auf der Agenda steht der nachhaltige Umgang mit Ressourcen wie wertvollem Ackerland statt „Industrie-Wettrüsten“; solidarische Landwirtschaft, womit eine Chance für das Miteinander der Heimertinger und Lehrreiches für Kinder gesehen wird. Kümmern will man sich auch um bedarfsorientierte Investitionen, die allen Einwohnern zugute kommen sollen, die Stärkung der ortsansässigen kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe sowie die Belebung der vernachlässigten Naherholungsgebiete. Das Thema Ortsumgehung, was für die durch die B 300 stark belasteten Gemeinde seit längerem im Raum steht, kam ebenso zur Sprache und soll weiterverfolgt werden.

Ob Clemens Bernhard mit den Bewerberinnen und Bewerbern für den Gemeinderat im März 2020 bei den Kommunalwahlen kandidieren kann, hängt noch von mindestens 50 Unterstützungsunterschriften ab, die Heimertinger Wahlberechtigte im Zeitraum vom 9. Januar bis zum 3. Februar 2020 im Rathaus in Heimertingen oder der Verwaltungsgemeinschaft in Boos leisten dürfen. Die Wählergruppe „Für Heimertingen“ besteht aus folgenden Personen: Clemens Bernhard, Christoph Wagner, Martina Knoblauch, Kathrin Huemer, Ralph und Sabrina Zscherpe, Petra Schedel sowie Claudia Schwegler. (MK)

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