Gemeinderat stimmt neuem Haushalt einstimmig zu

Buxheim steht finanziell gut da

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Die anstehende Sanierung der Grundschule Buxheim verlangt in den kommenden Jahren hohe Investitionskosten.

Buxheim - Einstimmig verabschiedete der Buxheimer Gemeinderat anlässlich seiner jüngsten Sitzung das Zahlenwerk des neuen Haushalts für das laufende Jahr. Der Gesamtetat addiert sich auf insgesamt 11,5 Millionen Euro und liegt damit rund 1,8 Millionen Euro unterhalb des letztjährigen Haushalts. Eine Neuverschuldung soll es 2019 nicht geben.

„Buxheim ist finanziell gut aufgestellt“, kommentierte 1. Bürgermeister Wolfang Schmidt das von Kämmerer Markus Beggel vorgelegte Zahlenwerk anlässlich der Haushaltsberatungen. „Es ist gelungen, den Etat um rund 1,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zu reduzieren“. Der Gesamtetat für 2019 beträgt insgesamt 11,5 Millionen Euro (Vorjahr 13,3). Im Verwaltungshaushalt sind 6,3 Millionen und im Vermögenshaushalt 5,2 Millionen Euro geplant. Kreditaufnahmen für Investitionen werden nicht benötigt und sind nicht vorgesehen. Ebenso wurden keine Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt festgesetzt.

Die Hebesätze für Grundsteuer und Gewerbesteuer werden wie bisher beibehalten und betragen bei der Grundsteuer A weiterhin 320 und bei der Grundsteuer B 310 sowie bei der Gewerbesteuer 330 v.H. Der gesamte Schuldenstand der Kommune beträgt per 31.12.2018 rund 2,4 Millionen Euro und die Pro-Kopf-Verschuldung belief sich per Ende letzten Jahres auf 760 Euro. Der Stand der Rücklagen, einschließlich Sonderrücklagen, stieg auf ein Volumen von rund 5,2 Millionen Euro an. Geplante größere Ausgaben im Verwaltungshaushalt, neben dem Zuschuss für das Marianum (135.000 Euro), die Umlage an den Schulverband Amendingen (50.000 Euro), sind Ausgaben für Bau- und Wohnungswesen, Straßen- und Fahrzeugunterhalt sowie für Abfallbeseitigung, Wasserversorgung, Straßenbeleuchtungen und vieles mehr.

Auf der Ausgabenseite im Vermögenshaushalt stehen Posten unter anderem für die restliche Finanzierung des neuen Feuerwehrhauses (685.000 Euro) sowie Planungskosten in Höhe von 200.000 Euro für die anstehende Grundschulsanierung im Vordergrund. Daneben sind Ausgaben für die Wohnungsbauförderung, Park-, Garten- und sonstige Erholungsanlagen sowie Straßen, Wege und Brücken vorgesehen. Hier steht der Ausbau und die Ertüchtigung des Oberen Scheideweges ebenso wie die Erschließung des Stadtweges und der Pappelallee im Fokus sowie die restlichen Aufwendungen für die Erschließung der St. Denis d’Anjou, Schiller- und Rudolf-Diesel-Straße. Weitere 100.000 Euro müssen zusätzlich für die Sanierung der Friedhofsmauer aufgewendet werden. Finanzplanung bis 2022

Doch auch die vorausschauende mittelfristige Finanzplanung bis zum Jahr 2022 sieht hohe Investitionen der Kommune vor. So sind 2020 allein für die Grundschulsanierung weitere zwei Millionen und für die Umsetzung des Naherholungskonzeptes 200.000 Euro vorgesehen. Für 2021 sind weitere Mittel von 2,8 Millionen Euro für die Grundschulsanierung, 300.000 Euro für Straßenbau und 500.000 Euro für den Erwerb von Gewerbeflächen geplant. Darüber hinaus sehen die Planzahlen für 2020 zusätzlich 300.000 Euro für die weitere Erschließung von Gewerbeflächen, 400.000 Euro für die Sanierung, 250.000 Euro für die Abwasserbeseitigung sowie 150.000 Euro für die Wasserversorgung der „Auenstraße“ vor.(jw)

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