Institut Kaufbeuren-Ravensburg betreibt Standort am Klinikum

Neuer Partner für die Pathologie in Memmingen

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In der Abteilung für Pathologie am Klinikum Memmingen (im Bild die Fachärztin für Pathologie, Dr. Nadezda Gut) werden jährlich rund 17.000 Gewebeproben untersucht.

Memmingen - Das Klinikum Memmingen hat für seine Pathologische Abteilung, in der wichtige Gewebeproben untersucht werden, einen neuen Partner gefunden. Das Institut für Pathologie Kaufbeuren-Ravensburg wird ab sofort die Pathologie am Klinikum Memmingen betreiben. Grund für die Neuerung ist das ruhestandsbedingte Ausscheiden des langjährigen Chefarztes Dr. Walter Hofmann.

„Wir sind sehr glücklich, das Institut Kaufbeuren-Ravensburg als Partner gefunden zu haben, denn mit diesem können wir unsere zentralen Ziele vollumfänglich erfüllen“, betont Klinikvorstand Maximilian Mai. „Sowohl das Institut als auch das Klinikum Memmingen verstehen die Zusammenarbeit als eine auf lange Frist ausgelegte strategische Partnerschaft“, sagt Mai. „Wir freuen uns daher, das Institut im Geiste unseres Klinikmottos 'zusammen stark' begrüßen zu dürfen.“

Neuer Leiter am Standort Memmingen ist PD Dr. Stephan Schwarz-Furlan, der vom Kaufbeurer Standort des Instituts nach Memmingen gewechselt ist: „Die Memminger Pathologie ist sehr gut aufgestellt, deswegen bereitet es mir große Freude, hier zu arbeiten.“ Das Institut ist damit ab sofort an drei Standorten vertreten: Kaufbeuren, Ravensburg und Memmingen.

Bei dem ehemaligen Pathologie-Chefarzt Dr. Walter Hofmann bedankt sich Vorstand Mai „für seinen über 20 Jahre andauernden, vollsten Einsatz für unser Klinikum“. Eine bereits geplante würdige Verabschiedung des Chefarztes wurde auf die Zeit nach der Corona-Pandemie verschoben. „Mein Dank gilt auch dem gesamten Pathologie-Team, das den Ausschreibungs- und Umwandlungsprozess offen und positiv begleitet hat“, so Mai.

In der Pathologie am Klinikum Memmingen werden jährlich rund 17.000 Gewebeproben untersucht, die oft nur millimetergroß sind. Sie werden am Lichtmikroskop bis zu 400-fach vergrößert. Mithilfe der Proben können wichtige Entscheidungen über die Therapie einer Krankheit getroffen werden – häufig geht es dabei auch um die Frage, ob ein Tumor gut- oder bösartig ist. (MK)

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