„2018 war ein aktives Jahr, was die Bautätigkeit anbelangt“

Neujahrsempfang in Fellheim

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Angeregt unterhielten sich beim Neujahrsempfang in Fellheim (von links) Robert Jekel (Einrichtungs- und Regionalleiter „Altershorizonte“), Gerhard Göttert (Geschäftsführender Gesellschafter „Altershorizonte“) und Alfred Grözinger (Bürgermeister Fellheim).

Fellhheim - Die Seniorenresidenz „Altershorizonte“ und die Gemeinde Fellheim veranstalteten auch dieses Jahr wieder ihren Neujahrsempfang gemeinsam und empfingen die Besucher im Schloss. Während in der „Altershorizonte“ ein neuer Betreiber das Ruder übernommen hat ging Fellheims Rathauschef auf alle anstehenden neuen Projekte der Gemeinde ein, die im laufenden Jahr umgesetzt werden sollen.

Die Besitzverhältnisse der Seniorenresidenz „Altershorizonte“ haben sich im vergangenen Jahr nach rund fünfjähriger Kontinuität erneut geändert. „Domus Cura GmbH“ heißt jetzt die Betreibergesellschaft der Seniorenresidenz „Altershorizonte“. Geschäftsführender Gesellschafter Gerhard Göttert zeigte in einer Präsentation die Veränderungen in den Besitzverhältnissen in allen Einzelheiten auf und stellte das neue Unternehmen vor. So betreibt „Domus Cura“ die Anlage, während „Primus Concept GmbH“ als Eigentümer der Immobilie auftritt. Dabei werde angestrebt, die einzelnen Wohneinheiten künftig an private Investoren weiter zu verkaufen. Interessenten würden derzeit gesucht. Auch einige personelle Änderungen in der Leitung sowie eine Erneuerung der IT-Technik standen im Zusammenhang mit den neu gegliederten Besitzverhältnissen an. 

Weiter ausgebaut solle hingegen die gute Auslastung der stationären Pflege werden. Ebenso stehe der Erhalt der Vollbelegung im betreuten Wohnen sowie eine Verbesserung der wirtschaftlichen Betriebsführung ganz oben auf der Agenda. Einen hohen Stellenwert werde außerdem dem weiteren Ausbau der erfolgreichen Schlossküche zugeordnet. Bauliche Maßnahmen zum Brandschutz sowie zur Umsetzung des bayerischen Länderpflegegesetzes hätten ebenfalls hohe Priorität.

Gemeinde Fellheim

Nach dem Auftritt der Sternsinger ging Bürgermeister Alfred Grözinger auf die Belange der Gemeinde ein. „2018 war wieder ein aktives Jahr, was die Bautätigkeit anbelangt.“ Der erste Abschnitt des Um- und Ausbaus der Kirchdorfer Straße sei bereits abgeschlossen. Die Stützmauer am Spritzenberg, die neue Brücke sowie die Asphaltschicht bis zur Gaststätte „Egerländer“ seien nahezu fertiggestellt. Die Ver- und Entsorgungsleitungen, die im Zuge des Ausbaus eingebracht werden mussten, seien verlegt. Geregelt seien auch die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung. Nach Abschluss der Arbeiten werde die Kirchdorfer Straße mit den Gehwegen ordentlich entwässert und die Überflutungen der Straße Geschichte sein. 

Bezüglich des Breitbandausbaus würden in der Kirchdorfer Straße die sogenannten Speedpipes verlegt und mit den neuen Wasser- und Abwasser-Hausanschlüssen auf die anliegenden Grundstücke geführt. Der Ausbau der Randbereiche und des Gehweges würden überdies im Rahmen der Dorferneuerung mit rund 187.000 Euro vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert. Die unterbrochenen Bauarbeiten sollen im März wieder aufgenommen und voraussichtlich im Juli zum Abschluss gebracht werden.

 Entwickelt werde derzeit auch das Baugebiet Bahnhofstraße II. Aufgrund eines Einspruchs öffentlicher Belange bezüglich Lärmschutz müsse die Planung jedoch erneut überdacht werden. Eine weitere bauliche Entwicklung eines rund 20.000 Quadratmeter großen Baulandes sieht Grözinger durch den Kauf eines Grundstückes zwischen der Gartenstraße und des Heimertinger Weges sei gegeben. Der Gemeinderat befasse sich derzeit zudem mit der Planung zum Ausbau der Memminger Straße. Und nicht zuletzt sei auch vorgesehen, die Einrichtung von Urnengrabanlagen auf dem Friedhof in diesem Jahr umzusetzen. „Wir werden uns den neuen Herausforderungen, die in unserer Gemeinde anstehen, mit aller Kraft stellen und versuchen die gemachten Ankündigungen umzusetzen“, so der Rathauschef. Beendet wurde die Veranstaltung mit kurzen Grußworten des neuen Einrichtungsleiters Robert Jekel sowie der Bezirksrätin Petra Beer.(jw)

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