Matthias Fähndrich wird neuer Zweiter Vorsitzender

Neuwahlen bei der KOMBA-Gewerkschaft Bayern

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Von links: Kreisvorsitzender Robert Jäger, Mitglied Karl Hofmann, Kassier Manfred Nocker, der bisheriger Zweite Vorsitzende Bernhard Hölzle, sein Nachfolger Matthias Fähndrich, Mitglied Heinz Haldenmayr und Rechnungsprüfer Markus Rock (nicht auf dem Bild Schriftführer Sebastian Zajicek und der Zweite Rechnungsprüfer Stefan Haas).

Memmingen - Der Kreisverband Memmingen der KOMBA Bayern (Gewerkschaft der kommunalen Beamten und Arbeitnehmer im Bayerischen Beamtenbund) führte bei seiner Generalversammlung im Gasthof Lindenbad die alle drei Jahre fälligen Neuwahlen durch.

Hierbei wurden der Erste Vorsitzende Robert Jäger, der Kassenwart Manfred Nocker sowie der Rechnungsprüfer Markus Rock in ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurde Matthias Fähndrich in das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden, nachdem der bisherige Zweite Vorsitzende, Bernhard Hölzle, wegen anderweitiger Verpflichtungen leider nicht mehr zur Verfügung stand. Der bei der Stadt Memmingen im Amt für Kindertagesstätten tätige Hölzle ist zudem seit dem Jahr 2015 ständiger Diakon in seiner Heimatgemeinde Rammingen, was ihn zeitlich sehr beansprucht. Die Versammlung bedankte sich bei ihm mit einem kleinen Geschenk für die jahrelange rührige und stets zuverlässige Tätigkeit im Vorstand. Sein Nachfolger, Matthias Fähndrich, ist hauptberuflich im Liegenschaftsamt der Stadt Memmingen beschäftigt und engagiert sich als Bezirksvorsitzender der Deutschen Beamtenbund-Jugend Bayern. Ebenfalls neu im Amt sind der Schriftführer Sebastian Zajicek und Stefan Haas als weiterer Rechnungsprüfer. In seinem Bericht über die berufspolitische Lage verwies der Vorsitzende Robert Jäger auf die laufenden Tarifverhandlungen bei den Ländern, die zuletzt am 31. Januar 2017 ergebnislos abgebrochen wurden. Die entscheidende dritte Verhandlungsrunde findet am 16. und 17. Februar in Potsdam statt. Eine vierte Runde ist nicht vereinbart, eine Schlichtungsvereinbarung existiert ebenfalls nicht. Die KOMBA-Gewerkschaft hat deshalb zu Warnstreiks aufgerufen. Eine Protestkundgebung fand am 9. Februar in Nürnberg statt. Die Hauptforderung des Deutschen Beamtenbundes (dbb) liegt bei einer Erhöhung der Tabellenentgelte um sechs Prozent, darin enthalten ein Mindestbetrag als soziale Komponente sowie die Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 90 Euro und des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage für alle Auszubildenden. Der Kreisvorsitzende informierte die Versammlungsteilnehmer darüber, dass der bayerische Finanzminister Markus Söder bereits zugesagt habe, den Tarifabschluss auf die Beamten in Bayern und somit auch für die Kommunalbeamten zu übernehmen. Die kommunalen Beschäftigten im Tarifbereich erhalten gemäß dem letztjährigen Tarifabschluss zum 1. Februar 2017 eine Gehaltserhöhung von 2,35 Prozent. Jäger erläuterte zudem die Überleitung der Tarifbeschäftigten in die neue Entgeltordnung zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. (MK)

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