P-Seminar des Vöhlin-Gymnasiums verschönert Bushäuschen

Hogwarts-Express am ZOB

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Das P-Seminar „Parkhäuschen“ musste selbst in der Nacht an ihren Kunstwerken arbeiten. Oberbürgermeister Manfred Schilder zeigte sich sehr beeindruckt von den Werken der Schüler.

Memmingen - Harry Potter ist dafür nicht verantwortlich. Die Zauberei der Umgestaltung von einst grauen unansehnlichen Bushäuschen in drei fantasievolle und farbenfrohe Wartelounges gelang 15 Gymnasiasten des Vöhlin-Gymnasiums ganz ohne Magie. Im Rahmen des P-Seminars übernahmen die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe mit ihrer Kunstlehrerin Barbara Müller-Pollack das Projekt.

Das dazugehörige Ideen sammeln und die Vorplanung der Motive in Skizzen für die vorbereitende Umsetzung nahm die meiste Zeit in Anspruch. Emma Czech, Simona Burtavel, Julia Gehringer, Louis Stemmer und Tybelia Onar waren für das mittlere Bushäuschen zuständig, dessen Motiv die Besucher auf eine Fantasiereise in den farbenfrohen Dschungel zieht. Aus der Tristesse des grauen Alltags raus in die Abenteuerwelt möchten sie die Wartenden am ZOB bringen. 

Farbenfroh ist das Häuschen daneben, das Sandro Hengeler, Jonas Walter, Niklas Dückminor, Elena Nattera und Sabrina Stegmann planten und bemalten. Ihren Tiger lassen sie aus einem Barcode ausbrechen. Das Motiv ist angelehnt an den britischen Streetart-Künstler Banksy. 

Leonie Heberle, Laura Hagner, Milena Betz, Sebastian Scheu und Luca von Wahlert kreierten die perfekte Illusion des berühmten Bahnsteigs 9¾ an dem der Hogwarts-Express halt macht. Die Details, wie der durch die Wand kommende Gepäckwagen und das Fahndungsbild, lässt auch nicht Harry Potter-Kenner wissen, wie viel Arbeit in diesem zauberhaft gestalteten Häuschen liegen. 

Alle drei Gruppen haben vier volle Tage an der Umsetzung gearbeitet, um die Bushäuschen fertig zu stellen. Am Tag der Eröffnung zeigte sich Oberbürgermeister Manfred Schilder sehr beeindruckt von den farbenfroh aufgewerteten Wartestationen. „Die Umgestaltung ist auch eine Einladung, um den ÖPNV für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu machen“, wie Schilder betonte. Das Material, das die Schüler verwendeten, stellte die Stadt zur Verfügung. So sagte Schilder weiter: „Wir hätten noch mehr Farbe und noch einige triste Bushäuschen für weitere P-Seminare übrig.“ Zum Schluss wurden die neuen Bushäuschen ihrer Bestimmung übergeben.

 Es bleibt zu hoffen, dass alle die auf Bus und Bahn warten, die Arbeit und das Engagement der Schülerinnen und Schüler zu schätzen wissen und den Ort pfleglich und sauber behandeln. (ds)

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