Wegen Verletzung des persönlichen Lebensbereichs

Memmingen: Gefilmte Reanimation bei Rettungseinsatz führt zu Anzeige

Mann wird von zwei Rettungskräften reanimiert.
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Ein 43-jähriger Mann filmte mit dem Handy die Reanimation einer Person während eines Rettungseinsatzes der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen. Jetzt muss er mit einer Anzeige rechnen (Symbolfoto).

Memmingen - Ob Unfall oder peinliches Missgeschick, sofort wird zum Smartphone gegriffen und draufgehalten. Dies kann für einen 43-jährigen Memminger teuer werden, der während eines Rettungseinsatzes der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen eine Reanimation gefilmt hatte.

Mit einer Strafanzeige wegen Verletzung des persönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahme muss ein 43-jähriger Mann aus Memmingen rechnen. Er filmte in der Nacht von Mittwoch (18. August 2021) auf Donnerstag (19. August 2021) einen Rettungseinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen. Diese musste mit Hilfe einer Drehleiter eine Person aus ihrer Wohnung verbringen, die währenddessen reanimiert werden musste. Dies wurde von dem 43-Jährigen mit seinem Handy gefilmt. Die Filmaufnahmen wurden im Anschluss durch die Polizei gesichtet und auf Anweisung durch den Filmer gelöscht.

(MK)

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