Rektor, Studienrätin und Hausmeister beenden Tätigkeit

In den Ruhestand verabschiedet

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Studienrätin Edeltraud Merk-Schnurrenberger und der Hausmeister Hermann Weidle gehen in Ruhestand.

Memmingerberg - Der langjährige Schulleiter der Grund- und Mittelschule Memmingerberg Werner Sprick wurde am Ende des Schuljahres 2017/18 in den Ruhestand verabschiedet. Auch Studienrätin Edeltraud Merk-Schnurrenberger und der Hausmeister Hermann Weidle beendeten ihre berufliche Tätigkeit.

Sprick kam als Lehrer 1980 zur damaligen Volksschule Memmingerberg und blieb dort 17 Jahre als Klassenleiter meist in den 7. bis 9. Klassen. Nebenher studierte er an der Hochschule Weingarten und schloss sein Zweitstudium mit dem Titel „Diplompädagoge“ ab und erwarb zudem die Ausbildung zum Qualifizierten Beratungslehrer. Von 2004 bis 2018 baute er den guten Ruf der Grund- und Mittelschule Memmingerberg als Rektor weiter aus. Elf Jahrgangsstufen umfasst die Schule inzwischen, da nach der neunjährigen Schulzeit in zwei weiteren Jahren der mittlere Bildungsabschluss erworben werden kann. 

Der langjährige Schulleiter der Grund- und Mittelschule Memmingerberg, Werner Sprick, wurde in den Ruhestand verabschiedet.

Zudem blickt Diplompädagoge Sprick stolz zurück auf die erfolgreiche Einführung der Offenen Ganztagsangebote für Grund- und Mittelschüler, das Angebot einer Ganztagsklasse und der Start der Partnerklasse mit dem Astrid-Lindgren-Förderzentrum für körperbehinderte Kinder aus dem Raum Memmingen. Zur Berufsorientierung kommen seit zehn Jahren Firmen wie Pfeifer, Dachser und Berger ins Schulhaus, um in schulhausinternen Informationstagen oder in Projekten den Jugendlichen den Weg in die Ausbildung aufzuzeigen. 

Aber auch die Grundschule und die Kooperation mit den Kindertagesstätten erfuhren in seiner Amtszeit immer wieder besondere Anerkennung, für die beispielhaft gute Zusammenarbeit mit der KiTa wurde Konrektorin Laib als externe Beraterin ans Schulamt geholt. Den Schwerpunkt ihrer Bemühungen bildeten die gelingenden Übergänge, ob von der KiTa in die Grundschule, beim Wechsel in die 3./4. Klasse, beim Wechsel in die weiterführenden Schulen und zuletzt beim Übergang ins Berufsleben. Dieses Modell soll wegen des Erfolgs 2019 für ganz Bayern übernommen werden. Sprick hat sich darüber hinaus sechs Jahre als Landesvorsitzender des Bayerischen Schulleitungsverbandes BSV für seine Kolleginnen und Kollegen im Kultusministerium und im Landtag intensiv eingesetzt. Ein besonderes Anliegen bei den Comenius-Projekten, an denen die Schule teilnahm, war ihm immer der Schüler- und Lehreraustausch mit anderen Schulen in England, Italien, Polen, Irland, Österreich, Türkei und Tschechien. 

Nach 41 Jahren im Schuldienst freut sich Sprick nun besonders auf mehr Zeit mit der Familie, seine Bücher und endlich wieder mehr Gelegenheit zum Freizeitsport. Seine Nachfolge wird die bisherige Konrektorin Martina Laib antreten, die seit 2004 in der Grundschule unterrichtet und dort auch die Partnerklassen eingeführt hat. 

Gleichzeitig mit Sprick wurde auch Studienrätin Edeltraud Merk-Schnurrenberger verabschiedet, die 1982 an die Memmingerberger Grund- und Mittelschule kam. Seither bildete sie für viele Schüler der Oberklassen, später der 5. und 6. Kooperationsklassen und zuletzt der Vorbereitungsklasse für den Mittleren Bildungsabschluss eine sichere Garantie für deren schulisches Fortkommen. Insbesondere die vielen Comenius-Projekte, in denen viele Schüler zum ersten Mal im Leben in andere europäische Länder kamen und das Leben dort in den Familien kennenlernen durften, trieb sie über zehn Jahre voran. 

Auch Hausmeister Hermann Weidle als „gute Seele“ der Schule beendet seine Arbeit an und in der Schule. Hochgeschätzt von Lehrkräften und heißgeliebt von allen Schülern, war er seit 2002 höchst engagiert im Einsatz, meistens als Erster in der Früh und oft als Letzter nach schulischen Abendveranstaltungen. Er wechselt nach 45 Arbeitsjahren in den vorgezogenen Ruhestand und wird im August 2018 seinen Nachfolger noch einarbeiten. Seit 16 Jahren sorgte er mit unermüdlicher Hingabe für das Schulhaus und die KiTa Memmingerberg, war stets und rund um die Uhr ansprechbar und hilfsbereit allen gegenüber, die seine Hilfe brauchten: Deshalb dankten ihm alle Lehrkräfte und Schulkinder sehr herzlich und ernannten ihn zum „besten Hausmeister der Welt“.(MK)

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