Sandro Cortese: neue Klasse, neue Maschine, neue Ziele

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

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Das Teambild zeigt (von links): Manuel Mickan, Stefan Keckeisen, Wolfgang Kuhn, Sandro Cortese, Gero Beetz, Steffen Rüdiger und Jürgen Lingg.

Berkheim - Die Motorrad-GP-Saison liegt noch nicht lange zurück, und auch die Erfolge von Sandro Cortese aus Berkheim sind noch in guter Erinnerung. Aber der Blick des neuen Dynavolt Intact GP-Teams richtet sich in die Zukunft. Die Vorbereitungen für die Moto2-WM-Saison 2013 sind bereits angelaufen.

Für Moto3-Weltmeister Sandro Cortese gibt es momentan keine Verschnaufpause. Nach der WM-Feier in Berkheim stand ein dreitägiger Test auf dem Circuito de Almeria in Südspanien dem Programm. Der siebenfache GP-Sieger fährt 2013 für das neu gegründete Dynavolt Intact GP-Team. In Almeria trat das Intact-Team erstmals öffentlich in Erscheinung. Das neue Motorrad wurde den Medien präsentiert. In der Moto2-Kalex des neuen "Dynavolt Intact GP Teams" steckt ein 600-ccm-Honda-Motor. "Wir sind sehr stolz, dass wir das neue Motorrad von Sandro jetzt schon vorstellen können", sagte Kalex-Designer Alex Baumgärtel. Und Jürgen Lingg ergänzt: "Mit Kalex haben wir einen starken Partner, der uns in vielen Bereichen weiterhelfen kann. Das ist ein Schlüsselfaktor und hat uns bewogen, mit diesem erfolgreichen deutschen Hersteller aus Bobingen zusammen zu arbeiten." In einem entscheidenden Punkt unterscheidet sich Sandros Kalex von allen anderen Motorrädern in dieser Klasse: Es ist mit Federelementen (Gabel und Federbein) von WP Suspension ausgerüstet. Bisher trat die Firma WP Suspension (sie gehört zum KTM-Konzern) außerhalb der Offroad-Szene nur in der Moto3-Klasse auf. Sandro Cortese und Techniker Jürgen Lingg machten so ausgezeichnete Erfahrungen damit, dass sie sich auf eine Zusammenarbeit mit dem österreichischen Hersteller geeinigt haben

"Ich will in der Vorbereitung so viele Runden wie möglich drehen", stellte der Berkheimer Cortese fest. Die Bilanz des Moto3-Weltmeisters nach drei Testtagen lautete: "Es macht richtig Spaß mit diesem Motorrad zu arbeiten." Sandro Cortese hat seinen Fahrstil in Almeria bereits ausgezeichnet an die neuen Anforderungen angepasst und vielversprechende Rundenzeiten erreicht. "Ich bin schon in der Moto3 einen anderen Fahrstil gefahren als meine Kollegen", hielt er fest. "Das kommt mir jetzt beim Klassenwechsel zugute." (MK)

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