Sicherheitsgespräch zwischen Polizei und Stadt Memmingen

Memmingen „eine der sichersten Regionen Deutschlands“

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Polizeivizepräsident Guido Limmer und Oberbürgermeister Manfred Schilder beim alljährlichen Sicherheitsgespräch.

Memmingen - Wohnungseinbruchsdiebstahl, Verkehrssicherheit und Callcenter-Betrug: Darum ging es unter anderem beim alljährlichen Sicherheitsgespräch zwischen Vetretern des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und der Stadt Memmingen.

Oberbürgermeister Manfred Schilder und Polizeivizepräsident Guido Limmer sprachen zusammen mit den Abteilungsleitern der städtischen Verwaltung sowie den Vertretern der örtlichen Polizeidienststellen die regionale Sicherheitslage. Zwar sei die Zahl der Straftaten im Bereich Memmingen im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen, jedoch konnte Limmer dem eine Steigerung der Aufklärungsquote um mehr als drei Prozent entgegensetzen. Diese liege hierbei mit über 69 Prozent über dem gesamtbayerischen Niveau. „Die Bürgerinnen und Bürger leben in Memmingen in einer der sichersten Regionen Deutschlands“, so Limmer.

Gerade im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität war laut Limmer ein deutlicher Rückgang um neun Prozent zu verzeichnen. Zugenommen habe hingegen die Eigentumskriminalität, insbesondere durch betrügerische Anrufe durch falsche Polizeibeamte oder in Bezug auf falsche Gewinnversprechen. Bei über 2.500 registrierten Taten im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West im vergangenen Jahr sei es den Tätern in nicht mal einem Prozent gelungen, einen finanziellen Schaden zu erzielen. „Die sehr gute Präventionsarbeit in diesem Bereich zeigt deutlich ihre Früchte“, so Limmer.

Auch im Verkehrsbereich machte sich ein positiver Trend bemerkbar: Neben der Zahl der im Straßenverkehr verletzten Personen sank auch die Zahl der Verkehrstoten im Stadtbereich Memmingen auf nunmehr einen. Als Hauptunfallursachen nannten die Vertreter der Polizei zu hohe Geschwindigkeit, mangelnden Sicherheitsabstand sowie fehlende Aufmerksamkeit aufgrund von Ablenkung, unter anderem durch die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer.

Besorgniserregend für die Polizei ist in diesem Zusammenhang die Beteiligung der sogenannten „ungeschützten“ Verkehrsteilnehmer. Vor allem der Anteil der unfallbeteiligten Pedelec-Fahrer habe sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. In diesem Zusammenhang lobte Oberbürgermeister Schilder die Aktion „Geisterradler“ und stellte weiterhin zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit der Polizei in Aussicht.(MK/sk)

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