Sommerausstellung im Museum für zeitgenössische Kunst

Symbiose von Mensch und Natur

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Miriam Vlaming stellt im Museum für zeitgenössische Kunst in Ottobeuren aus.

Ottobeuren – Noch bis zum 11. November stellt die Berliner Künstlerin Miriam Vlaming zusammen mit dem heimischen Künstler Diether Kunerth im Museum für zeitgenössische Kunst in Ottobeuren aus.

„Schattwald“, 2018, Eitempera auf Leinwand.

Miriam Vlaming wurde 1971 in Hilden geboren und studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig als Meisterschülerin von Prof. Arno Rink. Sie zählt damit zu den Vertretern der „Neuen Leipziger Schule“. Von ihren frühen Schaffensperioden an beschäftigte sich Vlaming bereits mit der Symbiose von Mensch und Natur. Kennzeichnend für ihre Werke steht dabei die Verschmelzung der Leinwandprotagonisten mit der sie umgebenden floralen Ornamentik. 

An der Grenze zur Abstraktion

Während sie die Verhältnisse von Mensch und natürlicher als auch urbaner Lebensräume erforscht, lässt Vlaming ihre Figuren sehr häufig in ihrer Umwelt verschwinden oder aus dieser hervortreten. Anders als andere Mitglieder der „Neuen Leipziger Schule“ bewegt sich Miriam Vlaming jedoch stets an der Grenze zur Abstraktion, indem sie Mensch und Natur mit der sie umgebenden Ornamentik und malerischen Strukturen verflechtet.

„Paare“ von Diether Kunerth

Gleichzeitig ist weiter die Ausstellung „Paare“ des heimischen Künstlers Diether Kunerth im Museum zu sehen. Für Kunerth, der an der Akademie der bildenden Künste in München als Meisterschüler von Prof. Heinrich Kirchner studierte, ist der Mensch im Einklang mit der Natur das beherrschende Thema in seinem Schaffen. Über alle Schaffensperioden hinweg hat er sich mit „Paaren“ beschäftigt. Meist sind es Liebespaare, aber auch zufällige Begegnungen oder ein Mensch zusammen mit einer Pflanze oder einem Tier. 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 11 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr. (MK)

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