Spatenstich für das Bürgerhaus in Mohrenhausen vollzogen

Bauvorhaben kann jetzt umgesetzt werden

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Die Akteure am Spaten (von links) Willi Pippis, Wolfgang Krischke und Sandra Bartuschek (beide Architekturbüro Krischke), Susanne Schewetzky (Bürgermeisterin Kettershausen), MdL Klaus Holetschek, Karl Abler und Dipl.-Ing. Christoph Graf (Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben). Im Hintergrund einige interessierte Bürger die das Geschehen mitverfolgten.

Mohrenhausen/Kettershausen - Der Spatenstich für das geplante Bauvorhaben eines Bürgerhauses in Mohrenhausen, einer Teilgemeinde von Kettershausen, ist vollzogen. Nun kann mit dem Bau der seit längerem geplanten Bürger-Begegnungsstätte begonnen und das Projekt umgesetzt werden. Bereits bis zum Jahresende 2018 soll die Fertigstellung erfolgen.

Der Weg dahin war durchaus mühselig und lang. Doch nun ist es geschafft. Mit dem vollzogenen Spatenstich wurde der Baubeginn für das Bürgerhaus in Mohrenhausen eingeleitet. Einer Umsetzung des Projektes steht nun nichts mehr im Wege. Das vom Architekturbüro Wolfgang Krischke geplante Bürgerhaus, zur Nutzung für kulturelle und soziale Veranstaltungen in der Gemeinde, mit einer Größenordnung von zehn auf 20 Metern, kann gebaut werden. Gebaut wird auf dem zuvor erworbenen Grundstück im Pfarrgarten in exponierter Lage und guter Verkehrsanbindung direkt neben der Kirche. Gegliedert ist das Projekt in einen Mehrzweckraum, einen Wirtschaftsraum sowie sanitäre Anlagen. Bei der Ausführung des Projektes durch das Holzbauunternehmen Math. Biberacher aus Unterwiesenbach handelt es sich um ein Öko-Haus ganz aus Holz, das sich in die Philosophie der intakten Naturgemeinde ausgezeichnet einpasst, sagt Architekt Krischke. Bei geplanten Eigenleistungen von 119.000 Euro betragen die Gesamtkosten 670.000 Euro. Die zugesagte Förderung beläuft sich auf 285.450 Euro. Die Fertigstellung soll bereits im Dezember 2018 erfolgen. Erste Überlegungen der Mohrenhauser Bürger nach einer Bürgerbegegnungsstätte gehen bereits auf das Jahr 2014 zurück. Nachdem im Ort selber aber kein adäquates Gebäude für eine Umwidmung infrage kam, gingen die Überlegungen bald in Richtung Neubau. Zahlreiche Gespräche des Bürgerausschusses mit dem Gremium des Gemeinderats und Bürgermeisterin Susanne Schewetzky standen an, um Grundstücksfragen und Finanzierung eines solchen Vorhabens zu klären. Drohten doch die Gesamtkosten eines Neubaus die Kommune zu überfordern. Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek war in dieser Phase ein wichtiger Gesprächspartner und Ratgeber, wenn es darum ging, die richtigen Fördermittel zu akquirieren. Das Amt für Ländliche Entwicklung in Schwaben bot hier mit dem ELER-Programm schließlich das interessanteste Angebot. Trotzdem mussten zunächst die ursprünglich errechneten Baukosten nochmals überdacht und gesenkt sowie die Bürger für die geforderten Eigenleistungen begeistert werden. (jw)

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