SPD-Ortsverein trauert um verdiente Genossin

Maria Machnig verstorben

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Maria Machnig (Bildmitte) hier im Rathaus umgeben von ihrem Neffen Matthias Machnig, Rolf Spitz, Petra Beer und Ex-OB Ivo Holzinger (von links).

Memmingen - Der Ortsvorstand der SPD Memmingen trauert um Maria Machnig. Die Witwe des ehemaligen Memminger Oberbürgermeisters Rudolf Machnig starb am vergangenen Freitag im Alter von 95 Jahren.

Geboren in der Tschechoslowakei heiratete Maria Machnig noch zu Kriegszeiten den späteren Memminger OB Rudolf Machnig und kam mit ihm 1948 nach Memmingen. Im selben Jahr trat sie der SPD bei. Nach dem Tod ihres Mannes 1968 war sie Leiterin der SPD-eigenen Leihbücherei. Maria Machnig engagierte sich lange als Änderungsschneiderin im DRK-Pflegeheim in Buxheim. Viele Jahre saß sie im SPD-Ortsvorstand und war für die „Chronik der Partei“ zuständig. 

Maria Machnig war Trägerin des „Frantisek-Kriegel-Preises“ der tschechischen Stiftung „Charta 77“. Diesen erhielt sie für Zivilcourage und Standhaftigkeit vor Gewalt. Zeitlebens zeichnete sie ein hohes soziales Engagement für Bedürftige aus. Aus der „Rudolf und Maria Machnig Stiftung“ wurde jeweils zu Weihnachten bedürftigen Familien oder Einzelpersonen Geld ausbezahlt. (MK)

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