Neue „Begegnungsstätte des Wohlfühlens“

Tagespflege des Caritasverbandes entsteht in der Wielandstraße

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Die neue Caritas-Begegnungsstätte mit Tagespflege soll im Herbst fertig sein.

Memmingen - In der Memminger Wielandstraße entsteht derzeit eine neue Caritas-Begegnungsstätte mit Tagespflege. Die soziale Einrichtung soll den Namen „Haus St. Antonius“ tragen. Die geplante Fertigstellung ist für August dieses Jahres vorgesehen.

Bei einem Pressegespräch mit anschließendem Rundgang durch die im Bau befindlichen Räumlichkeiten erklärten die Vertreter des Caritasverbandes und des ausführenden Bauunternehms den geladenen Politikern den Baufortschritt und die spätere Funktion des Hauses als „Begegnungsstätte des Wohlfühlens“. Die beiden CSU-Politiker Klaus Holetschek und Staatsminister a.D. Josef Miller, als Vorsitzender der Bayerischen Landesstiftung, haben sich dafür eingesetzt, dass eine finanzielle Förderung für diese Einrichtung der Caritas genehmigt wird.

Der Caritasverband mit Geschäftsführer Andreas Aigster will zur ambulanten Pflege der „Caritas Sozialstation Memmingen und Umgebung“ und zum stationären Angebot „Pflegezentrum St. Ulrich“ ein Zusatzangebot zwischen der Pflege Zuhause und der Unterbringung im Pflegeheim anbieten. „Für die Angehörigen bedeutet dies eine große Entlastung und eine bessere Vereinbarung von Familie, Beruf und Pflege, die sonst häufig an die Grenzen der Belastbarkeit stößt“, so Miller.

Die Bayerische Landesstiftung fördert in den drei großen Bereichen Denkmalschutz, nichtstaatliche Museen und insbesondere innovative und kreative Maßnahmen im Sozialbereich in den verschiedensten Formen. Über den Förderantrag des Caritasverbandes wird der Stiftungsrat allerdings erst auf seiner nächsten Sitzung im Mai endgültig entscheiden, sodass die genaue Höhe der Förderung nicht bekannt gegeben werden konnte. Landtagsabgeordneter Holetschek bedankte sich indes bei den ebenfalls anwesenden Pflegekräften für ihren täglich unermüdlichen Arbeitseinsatz und forderte erneut bessere Arbeitsbedingungen neben einer angemessenen Bezahlung im Bereich der Pflege: „Wir brauchen einfach mehr Plätze in den Kurzeit- und Tages-Pflegeeinrichtungen.“

Bei dem Caritas-Projekt handelt es sich um ein dreigeschossiges Gebäude mit Unterkellerung eines insgesamt zwei Gebäudekomplexe umfassenden Gesamtprojektes. Die rund 240 Quadratmeter große Begegnungsstätte „St. Antonius“ mit Gartenanteil im Haus A befindet sich im Erdgeschoss. Im ersten und zweiten Obergeschoss gibt es insgesamt acht barrierefreie Wohnungen. Vorgesehen sind außerdem drei Besucherstellplätze auf der Rückseite des Hauses und 18 oberirdische Stellplätze zwischen den beiden Wohnblöcken. (jw)

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