Förderung für Insektenschutz

Unterstützung für Stiftung KulturLandschaft Günztal

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Übergabe der Förderbescheide auf der Grünen Woche in Berlin mit (von links) Prof. Dr. Diana Pretzell (WWF), Svenja Schulze (Bundesumweltministerin), German Weber (Stiftung KulturLandschaft Günztal) und Dr. Klaus Mandery (Institut für Biodiversitätsinformation e. V.).

Berlin/Ottobeuren - Insektenschutz im großen und im kleinen Maßstab – darum geht es beim sogenannten „Insekten-Aufruf“ im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt, das vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat auf der Grünen Woche in Berlin die Förderbescheide an die ersten drei Projekte übergeben.

Mit dabei auch ein Projekt aus der Region: Die Stiftung KulturLandschaft Günztal hat sich mit dem Projekt „Insektenfreundliches Günztal – naturschonende Grünlandwirtschaft im Biotopverbund“ erfolgreich für die Bundesförderung beworben. Bundesumweltministerin Svenja Schulze wies bei der Übergabe des Bescheids darauf hin, dass die Umsetzung des Aktionsprogramms Insektenschutz, das das Kabinett im September 2019 beschlossen hatte, nun in vollem Gange sei. Laut einer Pressemitteilung von BMU und BfN sagte die Bundesumweltministerin: „Um das Insektensterben zu stoppen, benötigen wir jedoch tatkräftige Unterstützung aus der gesamten Gesellschaft. Die drei neuen Projekte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt zeigen, wie Insektenschutz in der Praxis ganz konkret gestaltet werden kann. Viele weitere Projekte werden folgen.“ 

Das Projekt„Insektenfreundliches Günztal – naturschonende Grünlandwirtschaft im Biotopverbund“ wird von der Stiftung KulturLandschaft Günztal im Verbund mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Osnabrück durchgeführt. Ziel des vom Bundesumweltministerium mit knapp zweieinhalb Millionen Euro geförderten Vorhabens ist es, modellhaft insektenfreundliche Bewirtschaftungsmethoden und Extensivierungsmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei setzt das Projekt auf die Aufklärung und Zusammenarbeit mit den Landwirtinnen und Landwirten vor Ort und eine ökonomische Tragfähigkeit der Maßnahmen. 

Die Insektenschutz-Initiative im Günztal wird für eine Laufzeit von sechs Jahren gefördert. Neben der Bundesförderung unterstützt auch das Land Bayern das Projekt mit einem Förderanteil aus dem Bayerischen Naturschutzfonds. (MK)

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