Ursula Holl verlässt die Diakonie Memmingen

Amtsübergabe nach 23 Jahren

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Stefan Gutermann, Vorstand der Diakonie Memmingen, verabschiedet seine langjährige Mitarbeiterin Ursula Holl (links) und begrüßt zugleich Susanne Glauder (rechts) im Team.

Memmingen - Im Jahre 1978 hat die Diakonie Memmingen gemeinsam mit der Diakonie Augsburg eine Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Memmingen ins Leben gerufen. Seit 1995 leitete Diplom-Psychologin Ursula Holl diese für viele Menschen wichtige Anlaufstelle. Jetzt hat sie die Amtsgeschäfte übergeben.

„Die Ehe oder Partnerschaft zu meistern, einfach nur glücklich als Familie sein - das sagt sich leicht, ist aber gar nicht immer so einfach. Vor allem wenn kleinere oder größere Stolpersteine den Weg blockieren“, erzählt Diplom-Psychologin Ursula Holl, die 23 Jahre lang Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenssituationen bei der Diakonie war. Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung steht allen offen und ist unabhängig von der Konfession. Die Beratung beinhaltet Einzelgespräche, Paargespräche und/oder Familiengespräche. 

Die Nachfolge von Ursula Holl tritt Susanne Glauder an. Die 50-Jährige freut sich sehr auf die Aufgabe, die vor ihr liegt. In gemeinsamen Gesprächen will Glauder mit den Betroffenen eine persönliche Lösung für das Problem erarbeiten. Das Angebot umfasst Lebensberatung, Beratung bei und nach einer Trennung beziehungsweise Scheidung genau wie Familien- und Paarberatung. 

Trotz der Zuschüsse der Kommunen und der Evangelischen Kirche verbleiben dem Diakonischen Werk erhebliche Restkosten, die nur über Spendenbeiträge getragen werden können. So bittet die Diakonie die qualifizierte Beratungsarbeit durch einen Spendenbeitrag, der dem Einkommen des Betroffenen angepasst ist, zu unterstützen. 

Termine mit Susanne Glauder können bei der Diakonie Memmingen unter der Telefonnummer 08331/758-10 vereinbart werden. (MK)

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