Junge Frau erstattete Anzeige

Verdacht auf Sexualstraftat: Polizei durchsucht BRK-Geschäftsstelle in Memmingen

Schriftzug Polizei
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Die Polizei hat am Montag die Memminger BRK-Geschäfststelle durchsucht.

Memmingen – Am frühen Montagmorgen hat die Polizei die Geschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes in Memmingen durchsucht. Der Grund: Ein Mitarbeiter wird verdächtigt, eine Sexualstraftat begangen zu haben.

Wie die Polizei mitteilt, hat bereits Ende Juli eine junge Frau Anzeige gegen den 44-Jährigen erstattet. Der Notfallsanitäter soll bei einem Einsatz übergriffig geworden sein. Die weiteren Ermittlungen wurden daraufhin vom für Sexualdelikte zuständigen Fachkommissariat der KPI Memmingen übernommen; die Beamten konnten den mutmaßlichen Täter nun identifizieren.

Deshalb haben Ermittler der Memminger Kriminalpolizei am Montag den Arbeitsplatz des Verdächtigen und dessen Wohnung durchsucht. Dabei stellten sie Unterlagen und Datenträger sicher. Ob diese den 44-Jährigen be- oder entlasten, ist noch nicht bekannt. Er äußerte sich laut Polizei noch nicht zu den Vorwürfen.

Anders der Kreisgeschäftsführer des BRK Memmingen, Wilhelm Lehner. Er teilt per Pressemeldung mit: „Selbstverständlich unterstützt das BRK die Ermittlungen vollumfänglich. Allein die Tatsache, dass ein solcher Vorwurf gegen einen Mitarbeitenden des BRK, der sich den Grundsätzen des Roten Kreuzes verpflichtet hat, erhoben wird, trifft uns hart. Der beschuldigte Mitarbeitende wurde umgehend freigestellt.“

Die Ermittlungen dauern an. (MK)

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