„Gewonnen hat die Verkehrssicherheit“

Verkehrsfreigabe der MN 14 in Fellheim

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Mit dem Durchschneiden des Bandes wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Von links: Karl-Heinz Eyerle, Walter Pleiner (beide Tiefbauamt Landratsamt), Landrat Hans-Joachim Weirather, Andreas Binder (Kutter), Bürgermeister Alfred Grözinger, Peter Groll (Kutter) und Polier Manfred Reklau.

Fellheim – Nach Abschluss der umfangreichen Straßenbauarbeiten an der MN 14 in Fellheim und dem Neubau der Brücke über die Memminger Ach wurde die Durchfahrtsstraße zur Landesgrenze nach Baden-Württemberg mit einem kleinen Festakt nun wieder für den Verkehr freigegeben.

Der Kreis- und Bauausschuss des Unterallgäuer Kreistags beschloss im Oktober 2017, dass die Kreisstraße MN 14 in der Ortsdurchfahrt Fellheim (Kirchdorfer Straße) auf einer Länge von rund 750 Metern ausgebaut werden sollte. Die Fahrbahn wurde auf eine Regelbreite von 6,50 Metern ausgebaut. Am westlichen Ortseingang entstand eine Mittelinsel als Querungshilfe. In Zusammenarbeit mit der Dorferneuerung wurden zudem auch die Gehwege erneuert und die Seitenbereiche umgestaltet. Gleichzeitig wurde die Straßen- und Fußgängerbrücke über die Memminger Ach durch ein neues Bauwerk ersetzt. Eine rund 70 Meter lange Stützmauer wurde abgebrochen und etwas versetzt neu errichtet. Sie dient zur Sicherung von Fahrbahn und Gehweg. Die Gemeinde erneuerte darüber hinaus ihre komplette Infrastruktur mit dem Einbau neuer Kanal- und Wasserleitungen sowie Breitband und Kabelbau in diesem Bereich.

Die Gesamtkosten betrugen rund 2,45 Millionen Euro. 1,6 Millionen davon übernimmt der Landkreis. Die Regierung von Schwaben beteiligt sich mit 60 Prozent an den förderfähigen Kosten. Auf die Gemeinde entfallen die Kosten der Ver- und Entsorgungsleitungen und der Gehwege. Zudem beteiligt sich die Gemeinde an der Mittelinsel mit 20 Prozent und an den Gehwegkappen der Brücke mit 3,4 Prozent der Kosten. Hinzu kommen für die Gemeinde 21,7 Prozent der Kosten der neuen Stützmauer. Gehwege und gemeindliche Flächen werden vom Amt für ländliche Entwicklung betreut und bezuschusst.

„Die Vollendung hat zwar lange gedauert, aber für den Ort Fellheim ist es ein absolut wichtiges Projekt“, sagte Landrat Hans-Joachim Weirather anlässlich der Verkehrsfreigabe. „Wir haben damit die Verkehrssicherheit enorm verbessert und das Ortsbild positiv aufgewertet.“ Laut Bürgermeister Alfred Grözinger waren die Baumaßnahmen in verkehrlicher Hinsicht eine starke Herausforderung, doch sei das Werk hervorragend gelungen. Jetzt steht nur noch die Baumbepflanzung entlang der Straße an. (jw)

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