Sensation beim Wirtschaftsplanspiel "Play the Market":

Gold und Bronze für das Vöhlin-Gymnasium

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Holte sensationell den 1. Platz beim Wirtschaftsplanspiel "Play the Market": das Team "Pear Incorporation" vom Vöhlin-Gymnasium Memmingen.

Memmingen - 20 Geschäftsjahre waren absolviert, Vor- und Zwischenrunde gewonnen und 638 Konkurrenten ausgeschaltet, dann endlich war der Jubel groß. Das Team "Pear Incorporation", bestehend aus den Schülern Bernd Müschenborn, Matthias Kiechle und Patrick Michel, hatte das Finale des Wirtschaftsplanspiels "Play the Market" knapp aber verdient gewonnen.

In dem Planspiel geht es darum, ein Unternehmen über mehrere Geschäftsjahre hinweg erfolgreich zu führen und betriebswirtschaftliche Entscheidungen über Einkauf, Personal, Marketing etc. zu treffen. Nachdem die Schüler sich erfolgreich durch die beiden vorangegangenen Wettbewerbsphasen der Internetrunde und der Zwischenrunde in Hersbruck gekämpft hatten, stellte die dreitägige Finalrunde sowohl vom Schwierigkeitsgrad als auch vom Rahmenprogramm den emotionalen Höhepunkt dar. Der bayernweit größte betriebswirtschaftliche Planspielwettbewerb für die gymnasiale Oberstufe wartete den Zehntklässlern mit besonderen Herausforderungen auf: so brachten zum Beispiel eine unvorhersehbare Rückrufaktion oder eine Ökologiesteuer die Teilnehmer ins Schwitzen. Als Ausgleich standen sowohl ein Besuch im Klettergarten als auch ein Beachvolleyballturnier im umfangreichen Freizeitprogramm. Die drei Memminger Schüler konnten mithilfe einer erstklassigen, auf Ökologie ausgelegten, Geschäftsstrategie ihr Produkt der Finalrunde, das "Pear Alltrack", ein Mountainboard, am ökonomischsten absetzen und somit den aus den neun Finalteams bestehenden Markt souverän dominieren. Auch bei dem Praxisbaustein "Unternehmenspräsentation" am Finaltag errang das Team mit einer professionellen Präsentation den vierten Platz und sicherte sich damit endgültig den Gesamtsieg und somit den Preis einer einwöchigen Sprachreise nach New York. Das zweite Finalteam des Vöhlin-Gymnasiums, die "Chiller GmbH" mit Christian Schieß, Moritz Maier sowie Lukas Kleiner, erlangte mit einer (fast) perfekt gespielten Strategie der billigen Produktion den dritten Platz in der Gesamtwertung sowie den fünften Platz bei der Unternehmenspräsentationen. Das fiktive Produkt dieses "Unternehmens", welches man sich im Finale selber ausdenken durfte, war das "SnowSkate", ein Skateboard, das man in ein Snowboard umwandeln kann. (MK)

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