Schneelast auf dem Hausdach, ein nicht zu unterschätzendes Schwergewicht

Vorausschauend planen und sicher bauen: So hält ihr Haus dem Wetter stand

Schneebedeckte Dächer
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Schneebedeckte Dächer

Ottobeuren – Gestern noch frühlingshafte Temperaturen und heute 50 Zentimeter Neuschnee, das Wetter schlägt Kapriolen. Fiel der Winter im vergangenen Jahr noch sehr mild und mit wenig Schneefall aus, waren durch den heftigen Wintereinbruch zum Jahresanfang 2019 die Dächer mit Schneedecken von einem Meter und mehr bedeckt. Je dicker die Schneeschicht, desto stärker ist die Belastung für die Statik des Gebäudes – vor allem für die Dachkonstruktion. Deshalb sollten Bauherrinnen und Bauherren bereits bei der Planung ihres Eigenheimes auf einige Faktoren achten.

In welcher Schneelastzone wird das Haus gebaut?

Aufgrund der Höhenunterschiede und regionaler Besonderheiten herrschen unterschiedliche Witterungsbedingungen. Deutschland ist in drei Haupt-Schneelastzonen und zwei Abstufungen unterteilt: Die Schneelastzone 1 beschreibt die geringste und die Schneelastzone 3 die höchste zu erwartende Schneelast. So liegt beispielsweise die Marktgemeinde Ottobeuren in der Schneelastzone 2, die Stadt Kempten im Allgäu schon in der Schneelastzone 3 und die Kreisstadt Mindelheim „nur“ in der Schneelastzone 1a. Bei der Berechnung der Statik eines Hauses sowie der Dachkonstruktion muss deshalb die Schneelastzone berücksichtigt werden.

Form und Neigung des Daches beeinflussen das Gewicht der Schneedecke

Kein seltener Anblick in den meisten Regionen im Allgäu.

Je nach Zone sowie der Form und Neigung des Daches hat die Schneedecke ein enormes Gewicht. Wer in Richtung Berge fährt und die dortigen Häuser ansieht, dem fällt eine Dachform besonders auf: das Satteldach. Und das hat seinen Grund: Auf einem Satteldach lastet durch die starke Dachneigung weniger Gewicht, da der Schnee gut abgeleitet wird. Für eine höhere Stabilität – unter anderem bei höheren Schneelasten - ist ein Krüppelwalmdach eine gute Wahl. Stärker wirkt die Schneelast auf Dachformen mit einer Dachneigung von weniger als 30 Grad (z.B. Pultdach oder Zeltdach). Hier kann sich die weiße Pracht gut festsetzen und eine dicke Schicht bilden. Die größte Schneelast gibt es auf Flachdächern. Dort bleibt der Schnee einfach liegen und das ganze Gewicht lastet auf dem Dach.

Wie kann man sich vor herabfallenden Schneelasten schützen?

Herabstürzende Schneelasten können nicht nur für das Hausdach zur Gefahr werden, sondern auch für Passanten und alles, was sich darunter befindet. Zum Schutz vor Dachlawinen gibt es spezielle Schneefangsysteme, die auf dem Dach montiert werden.

· Schneefanggitter werden oberhalb der Dachrinne über die gesamte Breite des Daches angebracht. Sie halten die Schneemassen zurück, damit diese nicht vom Dach abrutschen können. Damit können nur kleine Schneemengen herunterfallen und das Schmelzwasser kann vom Dach fließen.

· Schneefangrohre und Schneefanghölzer sind eine Alternative zu den optisch wenig ansprechenden Schneefanggittern. Auch sie halten den Schnee auf dem Dach zurück und verhindern ein Abrutschen in Richtung Traufe.

· Schneefanghaken werden über die gesamte Dachfläche verteilt montiert und halten den Schnee fest. So kann die Schneelast erst gar nicht vom Dach abrutschen.

Ist auf dem Dach des neuen Eigenheims eine Photovoltaik- oder Solaranlage vorgesehen, sollten unbedingt Schneefangsysteme angebracht werden, da auftauender Schnee auf den glatten Modulen sehr leicht und schnell ins Rutschen gerät.

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Häuserbeispiele von Massivhaus Boxler
Häuserbeispiele von Massivhaus Boxler © Massivhaus Boxler
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