Wanderausstellung über das Projekt wird im November in München eröffnet

„Dorfkerne-Dorfränder“ soll bayernweit als Vorbild dienen

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Ein vorbildlich saniertes Bauernhaus in Oberkammlach.

Unterallgäu - Wer aufmerksam durch die Unterallgäuer Dörfer streift, kann den Wandel kaum übersehen: Vielerorts stehen große Höfe im Ortskern leer, Neubau- und Gewerbegebiete entstehen an den Ortsrändern und im Außenbereich. Die Dörfer verlieren ihren ursprünglichen Charakter!

Um die Ostentwicklung positiv zu steuern und um Leerstände zu verhindern, haben die Landkreise Unterallgäu und Ostallgäu im Jahr 2017 das LEADER-Projekt „Dorfkerne-Dorfränder“ ins Leben gerufen: Fachleute haben gemeinsam einen Leitfaden erstellt, um Dörfern Ideen für eine qualitätsvolle Innenentwicklung an die Hand zu geben. Dieser Leitfaden soll nun auch anderen Kommunen als Beispiel dienen. Mit einer Wanderausstellung wird er in ganz Bayern bekannt gemacht. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die Allgäu GmbH unterstützen das Vorhaben. Gefertigt wird die Ausstellung federführend von den Landkreisen Unterallgäu und Ostallgäu. 

Am 13. November wird die Ausstellung von Staatsministerin Michaela Kaniber feierlich im Ministerium in München eröffnet. Am Landwirtschaftsministerium ist sie dann bis 20. November zu sehen. Alle 68 bayerischen LEADER-Regionen haben die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen. Im Anschluss steht die Wanderausstellung Kommunen, Landkreisen, Lokalen Aktionsgruppen und anderen Einrichtungen zur Verfügung. (MK)

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