Stiftung KulturLandschaft Günztal startet Umweltbildungsprogramm:

"Wasserschule Günztal"

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Naturpädagogin Ruth Beckmann von der Stiftung KulturLandschaft Günztal erforscht zusammen mit der Klasse 1b der Grundschule Ottobeuren ein Biberrevier an der Westlichen Günz.

Ottobeuren - "Wasserschule Günztal" heißt ein Umweltbildungsprogramm des Stiftung KulturLandschaft Günztal. Dieses startet wieder in eine neue Saison. Dabei lädt man Kindergärten und Schulen dazu ein, die Natur im Günztal kennen zu lernen. "Der Kontakt mit der Natur ist für Kinder heute nicht mehr selbstverständlich. Wir wollen deshalb Lust machen, sich mit der Natur zu beschäftigen", so beschreibt Peter Guggenberger-Waibel, Projektleiter der Stiftung KulturLandschaft Günztal, ein wichtiges Ziel der Wasserschule.

Im vergangen Jahr nahmen knapp 1.000 Kinder an den Naturerlebnisprogrammen teil. In der Wasserschule begleiten qualifizierte Umweltpädagoginnen der Stiftung Kinder und Jugendliche beim Forschen, Lernen und Spielen an der Günz. Das Programm geht dabei über die reine Vermittlung naturkundlicher Themen hinaus. Die Teilnehmer sollen die vielfältige Bedeutung von Wasser als Naturelement, Lebensraum als lebenswichtige Ressource erleben und erkennen, wie ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt funktionieren kann. Die Angebote der Wasserschule Günztal richten sich in erster Linie an Kindergärten und Schulen im Günztal, also von Obergünzburg über Ottobeuren und Babenhausen bis nach Günzburg. Mitmachen können aber auch Gruppen, die das Günztal besuchen. Die Stiftung veranstaltet seit zehn Jahren Umweltbildung im Günztal. Seither haben über 11.500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an circa 450 Veranstaltungen der Stiftung teilgenommen. Seit 2009 trägt das Bildungsangebot der Stiftung das Qualitätssiegel "Umweltbildung.Bayern" des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit. Für Erzieher und Lehrer ist wichtig zu wissen, dass die Wasserschule Günztal verschiedene Themen nach dem Baukastenprinzip anbietet. Je nach Alter und Interesse kann das Programm individuell gestaltet und verschiedene Schwerpunkte wie Fließgewässer, Tümpel, Wiese, Biber oder Auen gewählt werden. Die Gebühr für ein zwei- bis dreistündiges Programm beträgt pro Teilnehmer zwei Euro. Das Programm kann über das Projektbüro der Stiftung KulturLandschaft Günztal in Ottobeuren gebucht werden, Telefon 08332/790538 oder info@guenztal.de. (MK)

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