Einsatz massiv behindert

Wohnhausbrand in Memmingen

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Memmingen - Donnerstagmorgen gegen 1 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Eduard-Flach-Straße gemeldet.

Laut Angaben der Polizei musste das Wohnhaus von der Feuerwehr mittels Drehleiter evakuiert werden - im Treppenhaus war schon zu viel Rauch, um über diesen Weg noch ins Freie zu gelangen. 17 der 20 Bewohner wurden zur Behandlung in eine Klinik gebracht, konnten diese jedoch glücklicherweise bereits wieder verlassen. Eine Person wurde zur Beobachtung stationär aufgenommen.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat noch in der Nacht der Kriminaldauerdienst der Memminger Kriminalpolizei übernommen. Der Sachschaden wurde auf circa 80.000 Euro geschätzt. Die Hausbewohner kamen bei Angehörigen unter oder wurden von der Stadt Memmingen untergebracht. Am späten Vormittag konnten sie in das Gebäude zurückkehren.

Die Freiwillige Feuerwehr Memmingen war mit über 30 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst hatte drei Notärzte und fünf Rettungswagen im Einsatz. Auch ein Vertreter der Stadtverwaltung Memmingen erschien an der Brandstelle.

Falschparker behindern Einsatz

Die Rettungsarbeiten, insbesondere der Einsatz der Drehleiter, wurden massiv durch in der Feuerwehranfahrtszone geparkte Fahrzeuge behindert. Der Leiter der Memminger Kriminalpolzei, Kriminalrat Thorsten Ritter, sagt dazu: „Es ist nur der professionellen Einsatzabwicklung aller beteiligten Rettungsorganisationen zu verdanken, dass trotz der massiven Behinderungen keine tragischen Personenschäden zu beklagen sind. Das verbotswidrige Parken in Feuerwehranfahrtszonen ist kein Kavaliersdelikt, gefährdet Menschenleben und ist völlig verantwortungslos.“ (MK/PP Schwaben Süd/West)

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