Allgäu Airport will „grüner werden“

Zehn E-Ladestationen am Allgäu Airport eingeweiht

Am Allgäu Airport wurden zehn E-Ladestationen in Betrieb genommen.
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Am Allgäu Airport wurden zehn E-Ladestationen in Betrieb genommen.

Memmingerberg – Mit mehr Energieprojekten will der Allgäu Airport in Memmingerberg „grüner werden“ und hat nun mit Hilfe der Firma Alois Müller zehn Ladestationen für E-Automobile auf seinem Gelände errichtet.

Immer mehr Fluggäste kommen laut Geschäftsführer Ralf Schmid mit dem E-Auto zum Allgäu Airport und können ihr Fahrzeug nun an einer der neuen Ladestationen mit Energie versorgen. Besonders freut Schmid, dass 145.000 Euro der Gesamtkosten in Höhe von 440.000 Euro aus Fördermitteln des Bundes kommen. Deshalb war auch der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, extra aus Berlin angereist. „Man braucht solche Stationen, um die Klimaziele zu erreichen, jetzt muss man nur noch genügend E-Autos auf die Straße bringen“, erzählt Bilger. Der Ostallgäuer CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke sprach sich ebenfalls für eine flächendeckende Infrastruktur mit E-Ladestationen aus. Man müsse Mobilitätskonzepte deutlich verbessern und vor allem besser verzahnen. Stracke bezeichnete sich zwar als „Freund des Verbrennungsmotors“, aber die Ergänzung durch Elektromobilität mache seiner Meinung nach durchaus Sinn.

Die neue E-Ladestation verfügt über zehn Ladesäulen, die zu 30 bis 40 Prozent, je nach Wetterlage, mit Ökostrom der Photovoltaikanlage des Flughafens versorgt werden. Die neue E-Tankstelle befindet sich nicht weit vom Terminal, ist überdacht und an das Backend-System angeschlossen, über welches die Abrechnung erfolgt. Da es sich um Schnellladestationen mit 148 Kilowatt handelt, werden die Fahrzeuge innerhalb kurzer Zeit aufgeladen, erläutert Andreas Müller, Geschäftsführer der Alois Müller GmbH. Die neue E-Tankstelle ist ein Projekt der Airport Energie Management GmbH und der e-con AG Memmingen. (ew)

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