Jugendliche machen Vorschläge für ihre Stadt

Zweite Leutkircher Jugendkonferenz lockt rund 20 Teilnehmer ins Jugendhaus

Bei der zweiten Leutkircher Jugendkonferenz wurden umsetzbare Ideen genauso angeregt diskutiert wie eher unrealistische Vorschläge.
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Bei der zweiten Leutkircher Jugendkonferenz wurden umsetzbare Ideen genauso angeregt diskutiert wie eher unrealistische Vorschläge.

Leutkirch – Angeregt diskutiert haben die Teilnehmer der zweiten Auflage der Leutkircher Jugendkonferenz. Rund 20 Jugendliche kamen ins Jugendhaus, um dort über ihre Interessen, neue Ideen und eben all das zu diskutieren, was Jugendliche in Leutkirch betrifft.

Dabei konnten sie auf die Ergebnisse der ersten Jugendkonferenz zurückgreifen – wie etwa den Vorschlag, eine Mountainbike-Strecke in Leutkirch einzurichten. Mögliche Orte für ein solches Angebot wären aus Sicht der Jugendlichen etwa Niederhofen oder der Schillerwald.

Auch in Sachen Umweltschutz konkretisierten die Jugendlichen ihre Wünsche: So solle es etwa im Bereich des Schnellrestaurants Burger King mehr Mülleimer geben – am besten in besonderen Farben, um die Mülltrennung für die Benutzer zu erleichtern.

Aber auch ganz neue Vorschläge wurden bei der zweiten Jugendkonferenz, die von der Partnerschaft für Demokratie Leutkirch – Aichstetten – Aitrach unterstützt wurde, erarbeitet. So wurde bei einer Diskussionsrunde deutlich, dass an den Leutkircher Schulen zum Teil offenbar deutlicher Nachholbedarf in Sachen Modernisierung und Digitalisierung besteht. „Wieso können Schulen in anderen Städten online über Stundenplanänderungen informieren – nur bei uns ist das ein Problem?“, fragte etwa eine Jugendliche. Überhaupt sei die Technik häufig veraltet, die Teilnehmer der Jugendkonferenz wünschten sich, dass Tageslichtprojektoren endgültig der Vergangenheit angehören sollten.

Der Jugendgemeinderat, der die Konferenz organisiert hat, möchte all diese Ideen nun aufnehmen, auswerten, und gegebenenfalls dem Leutkircher Gemeinderat vorlegen. Dass nicht immer eine Umsetzung möglich sein wird, das war den Jugendlichen bereits während ihrer Diskussion klar: Vorschläge wie eine Eishockey-Fläche oder ein Zoo auf der Wilhelmshöhe wurden zwar in der geselligen Runde vorgebracht, aber nicht ernsthaft als umsetzbare Projekte in Erwägung gezogen.

Die Partnerschaft für Demokratie Leutkirch-Aichstetten-Aitrach wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. (MK)

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