Maristenkolleg ausgzeichnet

„Kritisch mit neuen Techniken umgehen“

+
Die Klasse 10RA mit Schulleiterin Maria Schmölz und Physiklehrerin Nicole Hofmann, die ganz stolz ihr ausgezeichnetes Projekt präsentierte.

Mindelheim – Während eines Aufenthalts in München im Rahmen einer Nano-Fortbildung im Deutschen Museum kam Physiklehrerin Nicole Hofmann auf die Idee, mit ihrer Klasse an Wettbewerben teilzunehmen. Beim EU Projekt „Irresistible“ war die Klasse unter den zehn besten und beim 10. Hauptwettbewerb des Nanonetzes Bayern e.V. belegten sie den dritten Platz. Somit war die Realschule des Maristenkollegs die am besten platzierte Realschule Bayerns.

Die Eröffnung der ersten Ausstellung fand kurz vor dem Champagnatfest im Juli des vergangenen Jahres statt, durch welche die Klasse führte und Fragebögen ausgab. Ende September wurde Nicole Hofmann nach Kiel eingeladen, um an der Abschlusstagung teilzunehmen.

Am 9. November 2016 reiste die gesamte Klasse nach Würzburg und präsentierte ihr Projekt im Rahmen des zweiten Projekts. Fleißig bauten, erstellten und recherchierten die Schüler. Ihr Einsatz machte sich bezahlt und sie und bekamen schließlich ein Preisgeld von 300 Euro überreicht. 

Zu diesem besonderem Anlass bedankte sich Maria Schmölz, Schulleiterin der Maristen-Realschule und zeigte ihren ganzen Stolz für die Schüler. Sie betonte, dass die Schüler bewiesen hätten, was alles im Team möglich sei sowie wie zukunftsweisend und interessant die Physik sei. Die Klasse 10RA habe es geschafft, ein komplexes Thema einfach, verständlich und interessant zu erklären. Für die Stadt Mindelheim seien diese Auszeichnung besonders wichtig, dass Bildung schon immer eine wichtiger Rolle gespielt habe für die Kreisstadt, so Maria Schmölz. Schule, Stadt und Landkreis seien sehr zufrieden mit dieser besonderen Leistung. 

Abschließend erläuterten die beiden Schüler Markus Eisenburger und Alexander Beck, wo Nanotechnik zu finden ist und welche Gefahren es mit sich bringt. Zur Veranschaulichung nahmen sie ein Haar als Beispiel, welches 70.000 Nanometer breit ist. 

Alles in einem ist die Nanotechnik ein faszinierendes Gebiet der Physik, die eine Leidenschaft in 29 15 und 16-Jährigen wecken konnte.

von Antonela Kelava

Auch interessant

Meistgelesen

Prügelei in Türkheim: Drei Jugendliche legen sich mit Kampfsportler an
Prügelei in Türkheim: Drei Jugendliche legen sich mit Kampfsportler an
Bad Wörishofen: Kein Frühschwimmen mehr und neue Öffnungszeiten
Bad Wörishofen: Kein Frühschwimmen mehr und neue Öffnungszeiten
Nocker: »Wir verfügen über zwei top ausgebildete Kräfte«
Nocker: »Wir verfügen über zwei top ausgebildete Kräfte«
Bad Wörishofer Trinkwasser: Stadtwerke erneuern Hochbehälter in Hartenthal
Bad Wörishofer Trinkwasser: Stadtwerke erneuern Hochbehälter in Hartenthal

Kommentare