Vereint für die Artenvielfalt

Auch Bund Naturschutz wirbt fürs Volksbegehren

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Auch eines der Highlights 2018 bei der Ortsgruppe: Die Betriebsbesichtung auf einem Demeter-Hof

Türkheim/Ettringen – Bei der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Türkheim/Ettringen im Bund Naturschutz blickten die Vorsitzenden auf die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. In den nächsten Wochen geht es insbesondere darum, Unterstützer fürs von der ÖDP initiierte Volksbegehren „Artenvielfalt retten“ zu finden.

Jeder Monat wies neben Sitzungen und Vorbereitungstreffen mindestens ein Highlight auf: sei es die halbjährliche Betreuung der Streuobstwiese in Irsingen, Vorträge von Experten, gemeinsame Radtouren, Wanderungen und Ausflüge, Betriebsbesichtigungen oder auch Pflanzaktionen. Mittels Aktionsständen auf dem Türkheimer Biomarkt suchte die engagierte Gemeinschaft immer wieder den Kontakt zu Mitbürgern. Stets wurde auf die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden Wert gelegt, beispielsweise mit dem Vogelschutzbund, den Wertachfreunden, dem Gartenbauverein Ettringen, dem Türkheimer Kino anlässlich der Umweltwochen oder auch dem Kinderparlament Türkheim bei einer gemeinsamen Pflanzaktion von Frühblühern entlang der Schlossmauer.

Die Vorsitzende, Gudrun Kissinger-Schneider, wie auch ihr Stellvertreter Rudolf Mendle betonten die hervorragende Unterstützung durch die Gemeinde und des Bauhofs und bedankten sich beim anwesenden Bürgermeister Christian Kähler für sein stets offenes Ohr bei Anliegen des Natur- und Umweltschutzes. Auch wurde auf die gut gepflegte Homepage der Ortsgruppe hingewiesen, die nicht nur vergangene Aktionen dokumentiert, sondern stets aktuell auf kommende Veranstaltungen hinweist. Auch das umfangreiche Programm für 2019 ist hier nachzulesen.

Die Neuwahlen der Vorstandschaft ergaben kaum Veränderungen in der Führungsriege: Kissinger-Schneider erklärte sich bereit, weiterhin als Erste Vorsitzende zu fungieren. Ihr zur Seite steht als zweite Vorsitzende nunmehr Brigitte Mücksch-Klein, während das Amt der Kassiererin weiterhin in den Händen von Gudrun Martin liegt. Als Beisitzer stellten sich Tina Melder (Amberg), Armin Weh (Ettringen), Alexander Wieland (Türkheim) und Karl Albrecht (Irsingen) zur Verfügung.

Auch 2019 wird den Naturschützern die Arbeit nicht ausgehen: Aktuell bereiten sie sich auf das nächste Aktion von größter Bedeutung vor. Mit vereinten Kräften zahlreicher beteiligter Verbände gilt es, möglichst viele Unterzeichner für das Volksbegehren „Artenvielfalt retten“ in die Rathäuser zu bringen. Dort werden vom 31. Januar bis 13. Februar Unterschriftenlisten ausliegen, um mit entsprechenden gesetzlichen Maßnahmen dem Bienen- und Insektensterben Einhalt zu gebieten. 

wk

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