„Love Scammer“ gibt sich als US-General aus

Bad Wörishofen: Liebesbetrüger geht diesmal leer aus

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Bei Internetbekanntschaften ist Vorsicht geboten. Hinter der vermeintlichen großen Liebe verbirgt sich manchmal ein skrupelloser Betrüger.

Bad Wörishofen - Ohne Beute steht ein Liebesbetrüger da, der über das Internet versucht hatte, eine 53-jährige Frau aus Bad Wörishofen dazu zu bringen, ihm 3.000 Euro zu überweisen.

Bereits Mitte Februar schrieb der Betrüger, der sich als in Afghanistan stationierter US-General ausgab, sein Opfer an. Über mehrere Wochen hinweg gaukelte er der Frau vor, ernsthaft an einer Beziehung interessiert zu sein. Als zu den Liebesbekundungen aber auch noch Geldforderungen kamen, wurde die Bad Wörishoferin misstrauisch und verhielt sich genau richtig: Sie verständigte die Polizei.

Diese Betrugsmasche ist bei der Polizei bereits unter dem Namen „Romance Scamming“ oder „Love Scamming“ bekannt. Die Täter suchen sich hierbei ihre Opfer gezielt in Online-Partnerbörsen oder auch in sozialen Netzwerken aus. Wie schon oft in solchen Fällen geschehen, zeigen sich die Täter äußerst findig und einfallsreich dabei, die Geschädigten immer wieder zu Zahlungen zu bewegen, indem sie emotionale Abhängigkeiten ihrer Opfer ausnutzen. Dabei werden oft hohe Geldsummen ergaunert. Laut Polizei sind Männer wie Frauen gleichsam von dieser Masche betroffen.

Häufig werden familiäre Probleme, Krankheiten oder Probleme mit Behörden vorgegaukelt. Um endlich ein reales Treffen herbeizuführen, wird um entsprechende Zahlungen gebeten. Die gutgläubigen Geschädigten fallen immer wieder darauf herein. Auch die in Bad Wörishofen genutzte Geschichte vom vermeintlichen US-General ist nicht neu und wurde schon mehrfach beobachtet.

Die Polizei rät daher, grundsätzlich kein Geld an Personen zu überweisen, die man auf diese Weise über das Internet kennengelernt hat. „Bleiben Sie misstrauisch und kontaktieren in Zweifelsfällen die Polizei“, heißt es vonseiten der Polizeiinspektion Bad Wörishofen. wk

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