Öffentlicher Raum soll künftig überwacht werden

Bad Wörishofen: Mit Videoüberwachung gegen Vandalismus

Mit Kameras im öffentlichen Raum will die Stadt Bad Wörishofen künftig Vandalismus vorbeugen.
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Mit Kameras im öffentlichen Raum will die Stadt Bad Wörishofen künftig Vandalismus vorbeugen.
  • VonOliver Sommer
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Bad Wörishofen – Künftig sollen in Bad Wörishofen bestimmte Bereiche der Parkhäuser, aber auch anderer Bereiche der Kneippstadt mit Videokameras überwacht werden, um Vandalismus vorzubeugen. 

Die Fälle waren durch die Presse gegangen: ein gerade erst aufgestelltes Kunstwerk an der Pergola hatten Vandalen komplett zerstört. Auch in den Parkhäusern hatte es Vorfälle gegeben. Nach dem Gesetz sei die Videoüberwachung möglich, wenn sie in einem eingeschränkten Bereich (Parkhaus) und in einem zeitlich beschränkten Bereich, nachts, geschehe, erklärte Ordnungsamtchef Marcus Kleebaur zuletzt im Stadtrat. Im Gegensatz zu anderen Bereichen, wo die Übertragung „live“ ausgewertet wird, wie etwa in der Münchner U-Bahn, würden die Daten in Bad Wörishofen erst im Nachhinein herangezogen, wenn es wieder Vorfälle gegeben habe, sagte Kleebaur. Ansonsten würden die Daten gelöscht.

Man habe, so Kleebaur weiter, beinahe alles versucht um die Vorfälle aufzuklären bzw. den Vandalismus abzustellen; neben vermehrten Polizeistreifen waren auch Straßenarbeiter zum Einsatz gekommen. Und man wolle weder Jugendliche kriminalisieren, betonten Kleebaur wie Daniel Plfügl und weitere Stadträte, noch diesen verbieten, sich an diesen Orten wie etwa der Pergola zu treffen.

Doch alle Maßnahmen, um der Zerstörungswut bestimmter Personen Herr zu werden, hätten nicht gefruchtet. Bürgermeister Stefan Welzel nannte die Überwachung „Mittel der Wahl“ und Daniel Pflügl ergänzte, aus „beruflicher Sicht“ könne er das Vorgehen nur befürworten; Pflügl ist bekanntlich Kriminalpolizeibeamter. Im Bewusstsein, nie zu „100 Prozent effiziente Maßnahmen“ zu haben, aber damit durchaus einen gewissen Abschreckungseffekt zu erzielen, sprachen sich die Stadträte schließlich für dieses Vorgehen aus.

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