430 Meter lange Wand

Bahn-Lärmschutz schreitet auch in Rammingen voran

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Die neue Lärmschutzwand in Rammingen

Rammingen/Unterallgäu – Im Rahmen der auf drei Jahre (2018-2020) veranschlagten Bauarbeiten zur Elektrifizierung und Beschleunigung der Bahnstrecke München-Lindau (ABS 48) hat die Bahn auch mit den ersten Maßnahmen zum Lärmschutz begonnen. Seit dem vergangenen Herbst sind an acht Stellen Lärmschutzwände errichtet worden – darunter auch in Rammingen, wo der Lärm nun auf 430 Metern reduziert werden soll.

Die weiteren Arbeiten seien abhängig von der Witterung, teilt die Bahn mit. Bis zum Frühjahr sollen im östlichen Streckenabschnitt zwischen Geltendorf und Memmingen insgesamt 7,3 Kilometer Lärmschutzwände aus Aluminium-Bauteilen errichtet werden. In Abstimmung mit den Kommunen haben diese eine einheitliche Farbgestaltung aus abgestuften, naturnahen grünen Farbtönen. Die bahnabgewandte Seite wird überwiegend mit Rankgitter versehen und eine Bepflanzung vorgenommen.

Insgesamt wird die Bahn bis Ende 2020 Schallschutzwände mit einer Länge von mehr als 25 Kilometer errichten, u. a. in Buxheim, Leutkirch, Kißlegg oder Wangen. Flankierend wird auf fast 15 Kilometer Länge das besonders überwachte Gleis realisiert sowie in engen Gleisbögen Reibmodifikatoren eingesetzt, die das Kurvenquietschen durch Schienenschmierung vermeiden. Die Kosten für alle Schallschutzmaßnahmen belaufen sich auf über 100 Millionen Euro. 

wk

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