Heimleitung mahnt weiterhin zur Vorsicht

Besuchsverbot im Türkheimer Seniorenwohnheim St. Martin ist aufgehoben

Kreisseniorenwohnheim St Martin in Türkheim schwarze Zahlen
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Das Kreisseniorenwohnheim St. Martin in Türkheim schreibt seit Jahren schwarze Zahlen. In den nächsten Jahren muss nach dem Westflügel auch der Ostflügel generalsaniert werden.
  • Marco Tobisch
    VonMarco Tobisch
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Türkheim - Das Gesundheitsamt am Landratsamt Unterallgäu hat das Besuchs- und Aufnahmeverbot im Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin aufgehoben. Die jüngsten Reihentests bei Bewohnern und Mitarbeitern fielen negativ aus. Inzwischen sei auch kein Bewohner mehr im Krankenhaus, sagt Heimleiter Stefan Drexel.

Er hoffe, dass jetzt wieder etwas Normalität einkehre. „Es soll auch wieder mehr Miteinander im Heim möglich sein“, meint er, gibt aber zu bedenken: „Auch, wenn bei uns fast alle Bewohner geimpft sind, müssen wir weiter vorsichtig und umsichtig sein.“ Er bittet auch die Angehörigen um Verständnis: Ein Besuch im Seniorenheim ist weiterhin nur mit negativem Corona-Test, FFP2-Maske und nur zu den Besuchszeiten möglich.

Personal und Bewohner werden regelmäßig getestet. „Zudem versuchen wir natürlich, neu aufgenommenen Heimbewohnern, die noch nicht geimpft sind, eine Impfung zu ermöglichen, wenn sie das möchten“, so der Heimleiter.  

Landrat Alex Eder sagt: „Ich bin sehr erleichtert, dass sich die Situation im Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin entspannt hat. Für die Bewohner und deren Angehörige waren die zurückliegenden Wochen sehr belastend - ebenso für die Mitarbeiter.“ Ihnen wolle der Landrat für den Einsatz danken, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

wk

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