Lebenswertes Umfeld bewahren

Bürgermeisterwahl in Amberg: Peter Kneipp will sechs weitere Jahre dranhängen

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Peter Kneipp

Amberg – Gemeinderatssitzungen ohne Peter Kneipp? Das ist in Amberg kaum vorstellbar, denn seit 1990 ist der einstige Polizeibeamte Teil des Gremiums – davon sechs Jahre als zweiter und 18 Jahre als erster Bürgermeister der Gemeinde. Auch nach 2020 will Kneipp sein Amt behalten: Der 62-Jährige tritt erneut für die Freie Wählervereinigung Amberg an und hat keinen Gegenkandidaten.

Warum wollen Sie Bürgermeister bleiben?

Kneipp: „Wie in den vergangenen Jahren auch möchte ich zusammen mit dem Gemeinderat und der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft Dorf­erneuerung an der Umsetzung der Ziele der Dorferneuerung mitwirken und aktiv mitgestalten. Vieles ist bereits umgesetzt. Einige Projekte stehen noch auf der Agenda. Amberg bietet seinen Bewohnern bereits jetzt ein lebens- und liebenswertes Umfeld. Das gilt es zu bewahren, weiter zu entwickeln und für die Zukunft nachhaltig zu gestalten.“

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?

Kneipp: „Innerörtliche Entwicklung mit Wohn- und Straßenbau: Trotz der Schließung von Baulücken und Umnutzung von Leerständen muss bezahlbares Bauland für unsere jungen Mitbürger vorgehalten werden. Mitgestaltung des öffentlichen (landkreisübergreifenden) Personennahverkehrs: Der Flexibus kann nur der Anfang sein. Entwicklung eines Seniorenkonzepts, am liebsten generationenübergreifend. Werterhaltung und Sanierung gemeindlicher Anlagen. Förderung der örtlichen Vereine und Organisationen als Säulen unserer Dorfgemeinschaft. Als Landkreisrandgemeinde ist die interkommunale Zusammenarbeit besonders wichtig. Das alles ist nur möglich, mit einer soliden Finanz- und Haushaltspolitik.“

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde bitte in wenigen Sätzen.

Kneipp: „Amberg hat 1.500 Einwohner. Das Gemeindegebiet umfasst knapp 11 Quadratkilometer. Wir sind die östlichste Gemeinde im Landkreis Unterallgäu, verkehrsmäßig gut angebunden an die A96. Vom Bahnhof Buchloe aus gibt es gute Zugverbindungen in alle Richtungen. Wir haben gute Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Schulen in Türkheim und Buchloe, zudem einen neuen Kindergarten mit Krippe am Ort (derzeit 75 Kinder), mehrere kleine Gewerbebetriebe und eine Beteiligung am interkommunalen Gewerbegebiet Bad Wörishofen.“

wk

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