Aktuell größte Baumaßnahme der Stadt ist abgeschlossen

Das Freibad ist fertig! Mindelheims Badesommer startet am 21. Juli

Die Sanierung des Mindelheimer Freibades ist abgeschlossen.
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Kurz vor Abschluss der Sanierungsarbeiten durfte sich der Wochen KURIER schon im neuen Freibad umschauen. Am Mittwoch, 21. Juli, ist der erste Badetag!
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Kurz vor Abschluss der Sanierungsarbeiten durfte sich der Wochen KURIER schon im neuen Freibad umschauen. Am Mittwoch, 21. Juli, ist der erste Badetag!

Mindelheim – Es ist das größte Bauprojekt der Stadt Mindelheim der letzten Jahre: Fast acht Millionen Euro hat die Stadt in die Hand genommen, um ihren Bürgern und Badefreunden aus der Region eine freudige Abkühlung mit noch mehr Spaß und Action zu verschaffen. Am 21. Juli ist es dann soweit, das frisch sanierte Freibad öffnet erstmals seine Tore. 

Sehnsüchtig haben die Bürger darauf gewartet: Das Mindelheimer Freibad hat ein neues Gesicht bekommen. Schon am Eingang zeigen sich die ersten Neuerungen, dort wurde der Eingangsbereich barrierefrei umgebaut und das Drehkreuz am Ausgang größer gestaltet. Zudem wurden die befestigten Wege und Umgänge mit einem neuen, hellen Plattenbelag versehen. Nur die Mauern zwischen den beiden Becken begrüßen die Besucher wie eh und je. Auch für noch mehr Sicherheit ist hier gesorgt: In dieser Achse nach Osten hin steht ein neuer Aufsichtsturm für die Bademeister. Von diesem Turm aus können die Bereiche leichter im Blick behalten.

Und auch rund ums kühle Nass selbst wurden keine Kosten und Mühen gescheut: Alle Becken wurden mit Edelstahl ausgekleidet und der Wasserspiegel auf die Höhe des Beckenrands angehoben. Das Nichtschwimmerbecken wurde ebenfalls deutlich attraktiver gestaltet: Eine Breitrutsche, eine kleine Rutsche, eine Schaukelbucht und ein Wasserpilz laden die Kinder zu Aktion und Spiel ein. Zudem wurden zwei Schwimmbahnen und einige Wasserspeier und Massagedüsen installiert. Die Schwimmbahnen könnten auch zu Übungszwecken bzw. zu Zeiten mit weniger Besuchern sehr gut genutzt werden, heißt es von der Stadt.

Das Sprungbecken mit Sprungturm wurde nach Süden versetzt. Im Zwischenbereich, über dem ehemaligen Sprungbecken, wurde ein Holzdeck als Liegefläche eingerichtet. Auf diesem Deck können die mutigen Springer vom Turm aus bestens beobachtet werden.

Beim Schwimmerbecken bleiben alle acht Bahnen mit einer Wettkampflänge von 50 Meter erhalten. Der hochliegende Wasserspiegel vermindert nun die Wellenbildung beim Schwimmen und sorgt für noch bessere Hygiene an der Wasseroberfläche.

Was außerdem neu ist: Die Einzelumkleidekabinen sind nun entlang des Mindelkanals angeordnet. Damit sind die Liegeweise und das Schwimmbecken besser miteinander verbunden. Die Gaststätte mit dem Kiosk wurde an gleicher Stelle, jedoch etwas größer, neu errichtet. Mit diesem Gebäude haben die Wirtsleute (wie bisher die Familie Türkeli) nun mehr Möglichkeiten, ihre Gäste zu verwöhnen. Der Außenbereich bietet künftig auf beiden Seiten (im und außerhalb des Freibadgeländes) mehr Aufenthaltsqualität. Sogar ein kleiner Spielplatz für die kleinen Gäste wurde eingerichtet.

Abgerundet wird die ganze Anlage durch ein innovatives Energiekonzept. Das Beckenwasser wird künftig grundsätzlich über Absorberanlagen, die auf den Dächern platziert werden, erwärmt. Als Unterstützung während der Frühsaison und bei schlechten Wetterperioden wurde zusätzlich eine Wärmepumpe installiert. Als Wärmeträger dient der im Osten vorbeifließende Mindelkanal. Den elektrischen Strom für die technischen Geräte produzieren künftig Photovoltaikanlagen. Diese Stromerzeuger sind auf den Umkleidekabinen und am südwestlichen Hang des Freigeländes platziert.

Bei den Eintrittspreisen hat der Stadtrat zuletzt eine moderate Erhöhung vorgenommen (der Wochen KURIER berichtete), wobei sich daraus auch ein paar Vorteile ergeben: Durch die Anpassung werden auch die Preise für die 10er-Karten zwischen Hallenbad und Freibad angeglichen. Der künftige Nutzen dabei für die Besucher laut Verwaltung: „Somit können 10er-Karten sowohl für den Besuch des Freibades als auch des Hallenbades genutzt werden.“ Für Alleinerziehende, die in vielen Fällen von Corona stark gebeutelt sein dürften, hat der Stadtrat übrigens heuer eine Ausnahme gemacht: Für sie gilt in diesem Sommer noch der wesentlich günstigere Preis der Vorjahre.

Wer die warmen Sommermonate im neuen Freibad voll auskosten will, für den lohnt sich die Dauerkarte ab dem 20. Besuch. Außerdem hat die Stadtverwaltung bei den Dauerkartenpreisen berücksichtigt, dass der Badebetrieb im Freibad auf vier Monate beschränkt ist und das Hallenbad acht Monate genutzt werden kann. Für die bevorstehende Sommersaison im Freibad gilt noch eine weitere Besonderheit: Weil die Saison durch die Freibad-Fertigstellung im Juli (bis Mitte September) etwas verkürzt ist und nur zwei Bademonate bleiben, kosten Dauerkarten in diesem Sommer nur die Hälfte.

Allerdings: Wie die Stadt am Freitag mitgeteilt hat, ist die Besucherzahl pandemiebedingt auf 700 Personen, die sich gleichzeitig im Bad aufhalten dürfen, beschränkt. Wie viele Personen sich gerade im Freibad befinden ist jederzeit aktuell auf der Internetseite der Stadtverwaltung auf www.mindelheim.de einsehbar. Eine Anmeldung für den Besuch des Bades ist nicht erforderlich.

wk

Rubriklistenbild: © Socher

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