E-Mobil-Tour 2018

Mit der E-Familienkutsche durchs Unterallgäu

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Verschiedenste Elektro-Fahrzeuge gab es auch heuer wieder im Rahmen der E-Mobil-Tour in der Mindelheimer Innenstadt zu sehen.
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Verschiedenste Elektro-Fahrzeuge gab es auch heuer wieder im Rahmen der E-Mobil-Tour in der Mindelheimer Innenstadt zu sehen.
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Verschiedenste Elektro-Fahrzeuge gab es auch heuer wieder im Rahmen der E-Mobil-Tour in der Mindelheimer Innenstadt zu sehen.
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Verschiedenste Elektro-Fahrzeuge gab es auch heuer wieder im Rahmen der E-Mobil-Tour in der Mindelheimer Innenstadt zu sehen.
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Verschiedenste Elektro-Fahrzeuge gab es auch heuer wieder im Rahmen der E-Mobil-Tour in der Mindelheimer Innenstadt zu sehen.

Mindelheim – Gut drei Dutzend Fahrzeuge, dazu motivierte Teams und geladene Akkus. Mehr braucht es nicht für einen friedlichen Ausflug durchs Allgäu. Am vergangenen Sonntag startete wieder die E-Mobil-Tour 2018, diesmal sogar mit dem größten Elektroauto des Unterallgäus, dem elektrischen Stadtbus Bad Wörishofens.

Es war ein schöner Auftakt zur diesjährigen E-Mobil-Tour durch das Allgäu. Wieder konnte Thomas Scharpf als Initiator der Tour interessante Gäste und deren Fahrzeuge begrüßen. Unter anderem war der Kaufbeurer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke mit einem Carsharing-Stromer aus ­Kaufbeuren angereist und auch Helmut Koch in Vertretung des Schirmherrn Hans-Joachim Weirather war auf den Marienplatz gekommen, wo sich die Teams um ihre Boliden versammelt hatten und darauf harrten, dass endlich die Startflagge geschwungen wird. Zuvor noch war Einkleiden angesagt, damit auch jeder als Teammitglied zu erkennen war. Und auch wenn es den Anschein machte, elektrifizierte Kinderwagen waren noch nicht dabei, wohl aber elektrisch angetriebene Familienkutschen wie die eines Elektromeisters aus dem Unterallgäu. Um die 120 Kilometer schafft das schon etwas ältere Modell, dafür aber kann der Nachwuchs bequem untergebracht werden. Ohnehin sei die nächste Generation der Stromer, die schon vier bis 500 Kilometer schaffen, so der Fachmann, mit gut 35.000 Euro deutlich günstiger. Wer es etwas exklusiver mag und keinen Kinderwagen mitschleppen muss, der kann zu einem RUF-Flitzer greifen, die optisch an die Sportwagen aus Zuffenhausen erinnern, nur eben nicht ganz so viele PS unter der Haube haben sondern dafür entsprechend Watt.

Interessant waren dann auch die Gespräche, die man so zu Füßen des Rathauses überhören konnte. Von den hessischen Gästen etwa, die rein zufällig zu der Tageszeit nach Mindelheim gekommen waren und nun überrascht inmitten der Elektroautos standen – oder männlichen Spielzeugen, wie die Ehefrauen meinten. Tatsächlich wäre für den einen oder anderen ein E-Auto schon eine Möglichkeit, damit zur Arbeit zu fahren. Aber, solange es keine ausreichende Ladeinfrastruktur dafür gebe, sei ein Stromer allenfalls ein Zweitauto.

Denn solange man einerseits die Ladesäulen suchen und dann auch noch eine Stunde anstatt fünf Minuten zum Nachtanken benötige, wird selbst das schnittigste Elektromobil uninteressant. Und wohl erst, wenn Bundespolitiker mit besserem Beispiel vorangehen und selbst eine Elektrolimousine fahren und die Förderung beim Verbraucher nicht in Form einer geförderten Ladesäule sondern deutlich günstigeren Preisen ankommt, dürfte eine interessierte Mehrheit den Umstieg auf die Elektroautos in Betracht ziehen. Und natürlich muss klar sein, dass wie bei den vereinigten Wertach-Elektrizitätswerken, der Strom nicht nur aus der Steckdose sondern von umweltfreundlichen Energieträgern stammt.

Oliver Sommer

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