Maschinenhalle erfolgreich gelöscht

141 Einsatzkräfte üben den Ernstfall in Erisried

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Große Feuerwehrübung in Erisried: Mehrere Wehren löschten zusammen eine Maschinenhalle erfolgreich ab.
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Große Feuerwehrübung in Erisried: Mehrere Wehren löschten zusammen eine Maschinenhalle erfolgreich ab.
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Große Feuerwehrübung in Erisried: Mehrere Wehren löschten zusammen eine Maschinenhalle erfolgreich ab.

Erisried – Zwei Großbrände hatten in den letzten Jahren Erisried getroffen, dabei war vor allem die Löschwasserversorgung eine große Herausforderung. Um herauszufinden, wie die Lage jetzt ist, fand zuletzt eine große Übung mehrere Feuerwehren statt. Im Fokus: Die Löschwasserversorgung.

Große Feuerwehrübung in Erisried: Mehrere Wehren löschten zusammen eine Maschinenhalle erfolgreich ab.

Gegen 19.30 Uhr rückten zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Erisried, Stetten, Dirlewang, Köngetried, Mussenhausen, Saulengrain sowie Einheiten der Feuerwehr Mindelheim und Bad Wörishofen mit Martinshorn und Blaulicht nach Erisried aus. Doch diesmal war es kein Großbrand, der für Aufregung sorgte, sondern eine Großübung an einer neu errichteten Maschinenhalle.

Die Übungslage sah einen Vollbrand genau dieser Maschinenhalle vor. Um an ausreichend Löschwasser zu gelangen, mussten die beteiligten Wehren zuerst zwei lange Schlauchstrecken zu einem Bach und einer Löschwasserzisterne aufbauen. Währenddessen begannen bereits die Löscharbeiten mit dem Wasser aus den Fahrzeugtanks an der Maschinenhalle. In kürzester Zeit stauten die Wehren das Wasser des Baches an, verlegten die Schläuche und konnten bereits wenig später „Wasser Marsch!“ geben. Mit gut 2.500 Litern Wasser in der Minute wurde der „Brand“ von allen Seiten bekämpft. Auch die Mindelheimer Drehleiter führte einen Löschangriff aus der Höhe aus.

Beeindruckt von dieser schnellen Leistung waren nicht nur die Wehrmänner und -frauen selbst, sondern auch die zahlreichen Zaungäste und natürlich die Kreisbrandmeister, Kommandant und der Bürgermeister von Erisried, welcher zu Recht stolz auf seine große Mannschaft war.

Nach der Übung folgte die Besprechung durch Kreisbrandmeister Karl-Heinz Abbold und Stephan Jäckle, die die Übung über die gesamte Zeit mit fachkundigen Blicken verfolgt hatten. Erfolgreich, so Abbold, konnte nicht nur die Halle „abgelöscht“ werden, auch die Wasserversorgung wurde binnen kürzester Zeit aufgebaut.

Großes Lob kam schließlich auch vom eigenen Kommandanten und dem Bürgermeister der Gemeinde, welche anschließend alle Übungsteilnehmer zu einem gemeinsamen Ausklang bei einer Brotzeit einluden. Damit stellten die Wehren wieder einmal ihre Schlagkraft unter Beweis und hoben erneut die Wichtigkeit dieses besonderen Ehrenamtes hervor.

Jeremy Rizer

Rubriklistenbild: © Rizer

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