Veranstaltung des Energieteams in Türkheim

Was war zuerst: Das Ei oder die Henne?

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So geht es darum, dass auch der Markt Türkheim die Entwicklung der E-Mobilität unterstützt und voranbringt wozu auch eine möglichst zeitnahe Versorgung mit E-Tankstellen vor Ort gehört.

Türkheim – Die zirka 30 Besucher der ersten Veranstaltung im Jahr 2017 des Energieteams Türkheim stellten im Laufe des Abends einige Fragen zum Thema E-Mobilität . Zur Einstimmung ging man von der Frage aus, was war zuerst da: das Ei oder die Henne? Übertragen auf den Bereich E-Mobilität: Was muss zuerst sein? Die E-Autos oder die E-Tankstellen? Oder am besten Beides gleichzeitig?

Zuerst stellte Thomas Scharpf die Interessengemeinschaft zur Förderung der Elektromobilität im Unterallgäu (IFEU) und deren Ziele vor. Zur Zeit hat die IFEU 110 Mitglieder und bietet kostenlose Beratungen beim Kauf von E-Autos oder der Errichtung von E-Tankstellen an. 

Bevor die Anwesenden auf das Thema E-Tankstelle in Türkheim eingingen, informierte Thomas Scharpf die Anwesenden mit einer Fülle von Zahlen und Fakten zum Vergleich von Verbrennungsmotor und Elektroauto. 

Für viele der Anwesenden waren diese Zahlen neu und überraschend. Verglichen wurden Anschaffungspreis und Fixkosten. 

So belegte Thomas Scharpf mit seinen Zahlen eindrucksvoll, dass sich das E-Auto günstiger darstellt, als von vielen gedacht.Wichtig für die Entwicklung der E-Mobilität seien die Ladesäulen, welche Türkheim noch nicht habe. 

„Bad Wörishofen und Rammingen sind schon ausgestattet, da das Errichten leichter und kostengünstiger ist als erwartet“, erklärte der Referent. 

Bürgermeister Christian Kähler äußerte sich sehr interessiert und tauschte sich intensiv mit einem anwsenden Vertreter der LEW über die Möglichkeiten der Errichtung von Ladesäulen in Türkheim aus. 

Später drehte sich die Diskussion um die größere Umweltverträglichkeit. Ein Teilnehmer allerdings vermisste Angaben zur Klimaschädlichkeit der Verbrennungsmotoren und demgegenüber die Vorteile von Elektroautos. Ein anderer zweifelte die Zahlen der größeren Klimaverträglichkeit von E-Autos und deren Versorgung mit Strom im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotoren an. 

Mobilität umweltfreundlich gestalten 

Man war sich jedoch einig, dass es gelte, die Mobilität möglichst umweltfreundlich zu gestalten. Dass dazu auch die Entwicklung der E-Mobilität gehörte, zweifelte niemand an.

von wk

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