Alu-Pech zum Jahresauftakt

ESV Türkheim scheitert bei 2:6-Niederlage in Königsbrunn mehrfach am Gestänge 

Im Abschluss fehlte dem ESV Türkheim in Königsbrunn das Glück. Am Sonntag empfängt die Mannschaft von Trainer Michael Fischer ab 16.30 Uhr Tabellenführer Sonthofen und hofft, dass das Scheibenglück diesmal wieder auf ihrer Seite ist.
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Im Abschluss fehlte dem ESV Türkheim in Königsbrunn das Glück. Am Sonntag empfängt die Mannschaft von Trainer Michael Fischer ab 16.30 Uhr Tabellenführer Sonthofen und hofft, dass das Scheibenglück diesmal wieder auf ihrer Seite ist.

Türkheim – Trotz einer starken Leistung und der Führung im ersten Drittel sind die Türkeimer Eishackler mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. Für die SG Königsbrunn erwies sich nicht nur der Torhüter, sondern auch das Torgestänge mehrfach nützlich, um die Türkheimer Gäste letztlich mit 6:2 zu bezwingen. 

Mit viel Schwung und Tempo gingen beide Mannschaften in der Königsbrunner Hydrotech-Arena ans Werk. Türkheim kam gut ins Spiel und so brachte Jonas Müller seine Farben bereits in der 4. Minute mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb der ESVT spielbestimmend, scheiterte nur eine Minute später an der Latte. Während Königsbrunn erstmals in der 14. Minute gefährlich vor Michi Bernthaler im Türkheimer Tor aufkreuzte, hatte der ESV noch eine Reihe an weiteren Möglichkeiten. Einen Schuss von Maximilian Döring entschärfte Königsbrunns Torhüter Kinader und kurz darauf rettete einmal mehr das Gestänge, als der Schuss von Marco Fichtl an den Pfosten ging.

Nach dem Wiederbeginn erzielte Königsbrunns Paradereihe den Ausgleich. Und nur wenige Sekunden später – die Türkheimer ärgerten sich noch über den Gegentreffer – fiel prompt noch das 2:1 für Königsbrunn. Zur Mitte des Drittels nahmen die Strafzeiten dann zu. Die Gastgeber gerieten zuerst in Unterzahl, doch das ESV-Powerplay in der 24. und 29. Minute wurde nicht erfolgreich abgeschlossen. In der 31. Minute musste der ESVT für fünf Minuten auf Stürmer Marco Fichtl verzichten. Die Türkheimer arbeiteten defensiv sehr stark, sodass die Pinguine die Führung nicht weiter ausbauen konnten. Mit Ablauf der Strafzeit kam der ESVT in Überzahl. Doch ein Fehlpass in der Powerplay-Formation leitete einen Konter ein, der Königsbrunn das 3:1 einbrachte (38.). Nur eine Minute später führte ein ähnlicher Offensivfehler der Türk­heimer zum 4:1.

Im Schlussdrittel verkürzte der ESV auf 2:4 (43.): Michi Urbaneks Schuss von der blauen Linie wurde von Moritz Hanslbauer abgelegt und landete am langen Pfosten, Lucas Lerchner brachte den hüpfenden Puck dann über die Torlinie. Doch das Glück blieb auf der Seite der Hausherren – abermals rettete das Gestänge, als ein Puck von Jonas Müller zur Seite abgeleitet wurde. Königsbrunn erhöhte derweil mit zwei weiteren Treffern zum 6:2-Endstand.

Türkheims Trainer Michael Fischer: „Momentan schaffen wir es nicht, konstant und konzentriert drei Drittel Eishockey zu spielen. Im eigenen Powerplay, wo es drauf ankommt, ruhig und sicher zu spielen, machen wir es hektisch und schnell. Dazu kommt, dass wir gerade auch nicht das nötige Scheibenglück haben.“

Bleibt zu hoffen, dass dieses im ersten Heimspiel des neuen Jahres zurückkehrt. Denn mit Tabellenführer ERC Sonthofen wartet am kommenden Sonntag, 16. Januar, ab 16.30 Uhr eine schwere Aufgabe auf den ESV.

wk

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