Stadt Mindelheim empfängt Delegationen aus Italien, Frankreich und Österreich

Europäische Freundschaft beim Frundsbergfest

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Der Schluss-Sonntag beim Frundsbergfest: Im Forum wurden neben Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer auch die Fahnenschwinger aus Sansepolcro begrüßt.
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Der Schluss-Sonntag beim Frundsbergfest: Im Forum wurden neben Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer auch die Fahnenschwinger aus Sansepolcro begrüßt.
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Der Schluss-Sonntag beim Frundsbergfest: Im Forum wurden neben Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer auch die Fahnenschwinger aus Sansepolcro begrüßt.
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Der Schluss-Sonntag beim Frundsbergfest: Im Forum wurden neben Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer auch die Fahnenschwinger aus Sansepolcro begrüßt.
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Der Schluss-Sonntag beim Frundsbergfest: Im Forum wurden neben Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer auch die Fahnenschwinger aus Sansepolcro begrüßt.
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Der Schluss-Sonntag beim Frundsbergfest: Im Forum wurden neben Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer auch die Fahnenschwinger aus Sansepolcro begrüßt.
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Der Schluss-Sonntag beim Frundsbergfest: Im Forum wurden neben Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer auch die Fahnenschwinger aus Sansepolcro begrüßt.
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Der Schluss-Sonntag beim Frundsbergfest: Im Forum wurden neben Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer auch die Fahnenschwinger aus Sansepolcro begrüßt.

Mindelheim – Ganz im Zeichen der europäischen Nachbarn und Partnerschaften stand das Schlusswochenende des Frundsbergfestes. Dazu konnte Bürgermeister Dr. Stephan Winter Abordnungen und Amtskollegen aus Bourge de Peage, Sansepolcro und Verbania sowie Schwaz begrüßen. Mit Sansepolcro verbindet Mindelheim eine über 40-jährige Freundschaft, aus diesem Grund unterzeichnete Winter gemeinsam mit dem italienischen Amtspendant ­Mauro ­Cornioli eine Freundschaftsurkunde.

Seit 1976 gibt es die Freundschaft zwischen Sansepolcro und Mindelheim. Oder genauer gesagt gibt es diese Freundschaft vor allem mit den italienischen Fahnenschwingern, der Gruppo Sbandieratori di Sansepolcro, die, so Bürgermeister Dr. Stephan Winter, die Mindelheimer Fahnenschwinger „zu dem gemacht haben, was sie heute sind“. 1976 hatten die Mindelheimer die ersten Fahnen aus Italien bezogen und die Mindelheimer Gruppe gegründet. Daher sei es nur folgerichtig, dass man diese Freundschaft mit der Unterzeichnung der Freundschaftsurkunden weiter vertiefe, so Winter.

Kleinstadt hält zusammen

Wenn man heute das Mittelalter wiederaufleben lasse, so Winter in seiner Rede anlässlich, dann müsse man sehen, dass es damals schon so etwas wie den Europagedanken gegeben habe, nämlich das Heilige Römische Reich. Ein Reich, das aus einer großen Zahl selbstständiger Klein- und Kleinststaaten bestanden habe und von einem Kaiser geleitet wurde. Und solch ein Kleinstaat sei auch Mindelheim gewesen, an dessen Spitze Georg I. von Frundsberg gestanden habe. Man könne beim Gang durch die Altstadt ermessen, welcher Zusammenhalt in dieser „immer noch Kleinstadt“ von Nöten sei, so Winter, um ein solches Fest auf die Beine zu stellen. Einer kleinen Stadt mit 15.500 Einwohnern, von denen ein Sechstel immerhin, also 2.500 als Akteure beim Frundsbergfest zu dessen Gelingen beitragen. Deshalb sei das Fest, das erst 1976 von einem Kinderfest zu dem wurde, was es heute ist, nicht nur ein Historienspektakel, sondern auch ein Gradmesser für den Zusammenhalt in der Stadt und das ehrenamtliche Engagement der Bürger. „Und Sie werden sehen“, versprach Winter, „dieses Engagement ist einfach riesig“. Wobei der einzige Lohn für die Akteure die Freude am Feiern, die Freude am Fest ist. Deshalb sei ein jeder Jubelruf Applaus und Ansporn für die Akteure. Daher gelte auch sein Dank dem Festring, all den Männern und Frauen, die das Fest organisierten, so Winter, ehe er das Wort an den Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer übergab, dem Ehrengast am zweiten Festsonntag gemeinsam mit dem CSU-Europaabgeordneten ­Markus Ferber.

Europa vereint

Pschierer machte es dann auch kurz und merkte nur an, dass in Mindelheim alles echt und authentisch sei, dass hier Tradition und Fortschritt in Einklang stünden, wenn man von Ferne auf der A96 vorbeifahre und die Wahrzeichen der Stadt, die Mindelburg einerseits und die Boten globalisierter Wirtschaft andererseits, sehe. Und mit Blick auf die Gäste fügte Pschierer hinzu, dass das Frundsbergfest ganz Europa verbinde, von Italien über Österreich bis nach Frankreich und hinüber nach England, von wo die Ehrengäste gekommen waren.

Feine Geschenke

So waren heuer, Im Gefolge der Fahnenschwinger, erstmals auch die Armbrustschützen aus Sansepolcro, die Società dei Balestrieri mit nach Mindelheim gekommen. Winter erinnerte an den herzlichen Empfang, den die Armbrustschützen den Unterallgäuern im vergangenen Jahr bereitet hatten. Auch eine weitere Gruppe aus Mittelitalien ging erstmals mit und verkörperte die italienische Renaissance. Wie auch die weiteren Gruppen erhielten die Teilnehmer ein Gastgeschenk, ihrerseits hatten die Gäste Spezialitäten aus den Regionen dabei, von Keksen bis hin zu einer Flasche guten Weines aus Frankreich.

Oliver Sommer

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