Förderbescheid für Unteregg

Unteregg erhält Förderbescheid

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Einen Förderbescheid in Höhe von 316.000 Euro überreichten Johann Huber vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (links) und Europaabgeordneter Markus Ferber (2.v.l.) Bürgermeisterin Marlene Preißinger (Gemeinde Unteregg). Mit dabei waren auch die Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler, Dr. Hans Reichhart und Bernhard Pohl (v.r.).

Unteregg – Einen Förderbescheid über 316.000 Euro konnte die Bürgermeisterin der Gemeinde Unteregg, Marlene Preißinger, in Empfang nehmen. Der Präsident des Amtes für Ländliche Entwicklung in Schwaben, Dr. Johann Huber, überreichte den Förderbescheid des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Die Maßnahme wird vom Freistaat Bayern mit finanziert.

„Das ist der Startschuss für eines der wichtigsten Bauprojekte der kommenden Jahre“, freut sich Marlene Preißinger. „Der Umbau des ehemaligen Pfarrhofs zum Dorfgemeinschaftshaus ist ein echter Gewinn für die ganze Gemeinde. Außerdem gelingt es uns, das kulturhistorisch wertvollste Gebäude der Gemeinde zu erhalten.“ 

Der frühere Pfarrhof stammt aus dem 17. Jahrhundert und wird von Fachleuten als außerordentlich wertvoll eingestuft. Die Bürgermeisterin betont auch die Aufwertung des gesamten Ensembles mit der Pfarrkirche und dem Gasthaus Adler, das im Eigentum der Gemeinde steht. „Auch das Ortsbild wird dadurch erheblich aufgewertet. Ein guter Tag für Unteregg“, betont Preißinger. 

„Ich freue mich sehr, dass es auch mit den Mitteln des Freistaats Bayern möglich ist, solche Investitionen zu fördern. Gerade am Beispiel Unteregg zeigt sich, dass das Geld hervorragend investiert ist. Unteregg ist eine Gemeinde mit vorbildlichem Vereins- und Gemeinschaftsleben. 

Auch wenn Unteregg strukturell benachteiligt ist und daher zu den Kommunen mit besonderem Handlungsbedarf zählt, gelingt es auch aufgrund dieser Förderungen immer wieder, Glanzpunkte zu setzen“, betont der für Unteregg zuständige Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler). 

Pohl, Mitglied im Haushaltsausschuss des Landtags, sieht in der Förderung des ländlichen Raums durch Europa und den Freistaat Bayern ein richtiges Signal: „Es ist ein Kernanliegen, gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern zu schaffen. Hier setzen wir dieses Versprechen auch in die Tat um.“ Pohl lobt den unermüdlichen Einsatz der Bürgermeisterin für das Projekt. „Es kommt nicht von ungefähr, dass Unteregg die höchste Punktzahl aller Bewerber erreicht hat und so die einzige Gemeinde im Unterallgäu ist, die diesmal berücksichtigt wird. Es gibt aber auch eine neue Förderperiode. Da hoffe ich wiederum auf tolle Ideen aus dem Unterallgäu“, so der Allgäuer Abgeordnete. 

Er stellt fest: „Um den Innenhof, der sich für Festveranstaltungen der Gemeinde und der Vereine hervorragend eignet, werden noch viele die Gemeinde Unteregg beneiden.“

von wk

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