Immer zur Stelle gewesen

Freiwillige Feuerwehr Unterkammlach feiert 140-jähriges Jubiläum

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Unterkammlach – Brände, Unfälle, Hochwasser: Seit dem späten 19. Jahrhundert kümmert sich darum die Freiwillige Feuerwehr; in Unterkammlach auf den Tag genau seit dem 10. Juni 1879. An Christi Himmelfahrt feierte die örtliche Wehr deshalb nun – ein paar Tage im Voraus – ihr 140-jähriges Jubiläum.

Los ging es bereits am Vorabend mit der Gruppe „5er-Blech“ im Festzelt auf dem Dorfplatz. Die Gäste ließen sich auch von heftigen Regenschauern die Stimmung nicht trüben und feierten bis spät in die Nacht.

Am Donnerstag hatten die Unterkammlacher etwas mehr Glück, was das Wetter anging: Bei strahlendem Sonnenschein zogen die Feuerwehrleute gemeinsam mit Mitgliedern der umliegenden Wehren im Festzug zum Gottesdienst, angeführt vom Musikverein Unterkammlach. Auch der örtliche Schützenverein, der Frauenbund, der Veteranenverein und der TSV Kammlach waren gekommen, um dieses Jubiläum zu feiern. Dekan Andreas Straub zelebrierte den Festgottesdienst.

Kammlachs Bürgermeister Josef Steidele und Kreisbrandinspektor Willi Hörberg gratulierten der Feuerwehr zu diesem besonderen Jubiläum. Erster Kommandant Thomas Müller gab in seiner Rede einen kurzen Abriss über die ereignisreichen 140 Jahre Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Unterkammlach: Hoffeuer, fahrlässig verursachte Waldbrände, aber auch Einsätze unter Beschuss einrückender amerikanischer Soldaten während des Zweiten Weltkriegs gehören mit dazu. In der jüngeren Geschichte stechen besonders das Hochwasser 2005 und zwei von Silvesterraketen verursachte Hofbrände hervor. Aber auch in Zukunft gibt es für die Wehr viel zu tun, vor allem mit Blick auf das weiter wachsende interkommunale Gewerbegebiet. Diesen neuen Herausforderungen fühle die Wehr sich in jeden Fall gewachsen und blicke positiv in die Zukunft, so Müller.

Wer danach noch mehr über die Historie der Unterkammlacher Wehr wissen wollte, konnte sich die detaillierte Ausstellung im Feuerwehrhaus ansehen. Die Kinder konnten unter dem Maibaum nach kleinen Preisen angeln, die Fahrzeuge bestaunen oder lernen, wie man denn mit einer Handspritze umgeht. Bei dem schönen Wetter war es dann auch nicht weiter schlimm, wenn das ein oder andere T-Shirt danach nicht mehr ganz so trocken war wie vorher. Und vielleicht ist dabei ja der eine oder die andere auf den Geschmack gekommen und trägt in ein paar Jahren selbst die Feuerwehruniform.

am

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