DLRG: Eisflächen nach wie vor gefährliches Terrain

Ganz dünnes Eis! Unterallgäuer „Lebensretter“ warnen vor weiteren Einbrüchen

See Eis Eisfläche
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Trotz teils extremer Minustemperaturen warnt die DRLG weiterhin davor, auf die Eisflächen von Seen zu gehen.
  • Marco Tobisch
    vonMarco Tobisch
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Unterallgäu – Trotz Dauerfrostes und der Minusgrade der letzten Tage ist es noch immer gefährlich, auf die zugefrorenen Seen in der Region zu gehen. Das jedenfalls sagt der Kreisverband Memmingen/Unterallgäu der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der vor dünnen Eisflächen und ihren Gefahren warnt.

„Mit Erschrecken und Erstaunen haben wir in diesen Tagen den Medien entnommen, dass bundesweit gleich mehrere Kinder und Erwachsene ins Eis eingebrochen sind und teilweise erst in letzter Sekunde vor dem Tod gerettet werden konnten“, erklärt DLRG-Sprecher Jürgen Bonnemann. Die „Lebensretter“ aus Memmingen/Unterallgäu warnen deshalb eindringlich vor dem Betreten der „aktuell viel zu dünnen Eisflächen“ in der Region.

Auch die derzeitigen extremen Minustemperaturen mit Dauerfrost würden aus der Sicht der DLRG nicht zu einer tragfähigen Eisschicht führen, meint Bonnemann, der vermutet: „Insbesondere bei dem vorhergesagten sonnigen Winterwetter wird es die Bevölkerung aber sicherlich in die Natur ziehen.“

Wer aufs Eis will, dem rät die DLRG: Vorher bei den Behörden wegen des Eiszustandes nachfragen und sich schon vorab nach geeigneten Hilfsmitteln für den Notfall umsehen. Zur Eisdicke erklärt DLRG-Einsatzleiter Tobias Weimer: „Bei stehenden Gewässern sollte es mindestens 15 Zentimeter, bei Bächen und Flüssen sogar wenigstens 20 Zentimeter dick sein.“

wk

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