Gemeinderat Türkheim

Kein traditionelles Feuerwerk in Türkheim

Silvester Feuerwerk Türkheim
+
Angesichts der aktuellen Coronalage hat die Gemeinde Türkheim das Silvester-Feuerwerk auch für diesen Jahreswechsel abgesagt.
  • VonOliver Sommer
    schließen

Türkheim – Nun ist auch das traditionelle Feuerwerk in Türkheim wieder der Coronakrise zum Opfer gefallen. In der vergangenen Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Christian Kähler die Entscheidung bekannt. 

In der vorangegangenen Sitzung hatte das Gremium schon kurz darüber diskutiert. Seinerzeit hatte Christian Kähler erklärt, beim Landratsamt nachgefragt zu haben. Dort hatte man ihm erklärt, dass eine Feier unter 3G-Regeln möglich wäre und sogar Alkohol zulässig. Allerdings müsse es ein Hygienekonzept und auch eine Form der Begrenzung geben, damit das Feiern nicht außer Kontrolle gerate. Nach seinem Dafürhalten, so Kähler seinerzeit, sei eine derartige Kontrolle eher schwierig zu gestalten. Nun also die Absage der öffentlichen Neujahrsfeier. „Es macht angesichts der aktuellen Entwicklung keinen Sinn“, so Kähler. Zu diesem Zeitpunkt musste man bereits davon ausgehen, dass sich das Unterallgäu zu einem Hotspot entwickeln würde. Nun werde wieder die Stornogebühr für die Absage fällig, schloss Kähler. Schon vergangenes Jahr hatte die Gemeinde die beinahe traditionelle Silvesterfeier mit dem Feuerwerk am Rathaus aufgrund der damaligen Situation abgesagt.

Funkmast kommt

Schon vor einiger Zeit hatte eine Betreiberfirma für Mobilfunkmasten die Gemeinde um Vorschläge für Standorte gebeten. Seinerzeit hatte das Gremium eine Fläche nahe der Bahntrasse Buchloe-Mindelheim ins Gespräch gebracht, die im Besitz der Gemeinde ist und fernab der Wohnbebauung liegt. Nun konnte Bürgermeister Kähler verkünden, dass der Standort auf dieser Ökoausgleichsfläche „ok wäre“. Derzeit würden noch einige Punkte geklärt, der neue Funkmast werde wohl im Bereich des vorgeschlagenen Standortes errichtet, so Kähler.

So will der Markt Türkheim Dauerparker wegbekommen

Wenn alles gut geht, tritt Türk­heim mit dem neuen Jahr in eine neue Ära ein. Denn der Überwachung des ruhenden Verkehrs im Markt, also den parkenden und stehenden Fahrzeugen steht nichts mehr entgegen. Es gebe noch Feinheiten zu klären, so Christian Kähler und die Stadt Mindelheim müsse noch zustimmen – letzteres erfolgte am Montag letzter Woche bereits einstimmig. Danach würden Mitarbeiter des Ordnungsamtes gemeinsam mit der Polizei die neuralgischen Punkte festlegen und abgehen. Dann könnten die Verkehrsüberwacher im neuen Jahr, spätestens zum 1. Februar, mit der Arbeit beginnen.

Allerdings gibt es bis dahin noch Klärungsbedarf, wo kontrolliert werden soll. Und es muss über das Verkehrskonzept gesprochen werden, das Anfang Dezember vorgestellt werden sollte. Es geht bei der Überwachung unter anderem darum, Dauerparker aus bestimmten Bereichen herauszuhalten bzw. wegzubekommen. Derzeit gibt es aber wohl schon Dauerparker, die auf den Gehsteigen parken, wie man den Worten einiger Gemeinderäte entnehmen konnte. Insbesondere muss dies wohl auch auf die Jakob-Sigle-Straße zutreffen. Man werde das Thema nun angehen und auch entsprechende Parkzonen einrichten. Dies soll dann auch Eingang im Verkehrskonzept finden bzw. sollen auf dessen Grundlage dann weitere Schritte erarbeitet werden.

Türkheimer Vereine dürfen sich über Zuschüsse freuen

Wie schon im vergangenen Jahr dürfen sich auch heuer die Vereine über (mehr) Geld freuen. Schon 2020 hatte die Staatsregierung den Kommunen mehr Geld für bestimmte Tätigkeiten in den Vereinen überwiesen, das in Türkheim allerdings allen Vereinen zugute kommen sollte. Weshalb die Gelder dann mit den Vereinszuschüssen ausgezahlt und diese verdoppelt wurden. Im Schnitt gibt der Markt rund 12.000 Euro an die Vereine. Im vergangenen Jahr waren zwei neue dazugekommen, wodurch die Summe auf 12.640 Euro angewachsen war. Diese Summe stand schon 2020 noch einmal zur Verfügung, weshalb in Summe 25.280 Euro zur Auszahlung kamen. Diese Summe geht auch heuer wieder an die insgesamt drei Dutzend Vereine, darunter die Feuerwehren, Sportvereine und Kindergärten sowie die beiden Kirchenverwaltungen, aber auch Vereine wie „Besuch mit Hund“ oder der Bayerische Blindenhundeverband. Die Zuschüsse berechnen sich nach einem speziellen Schlüssel, etwa, ob der Verein Jugendarbeit leistet.

Auch interessant

Meistgelesen

Omikron breitet sich auch im Unterallgäu aus
MINDELHEIM
Omikron breitet sich auch im Unterallgäu aus
Omikron breitet sich auch im Unterallgäu aus
Baustellenkontrollen im Unterallgäu
MINDELHEIM
Baustellenkontrollen im Unterallgäu
Baustellenkontrollen im Unterallgäu
First Responder: Türkheims „Neujahrsbaby“ rettet Menschenleben
MINDELHEIM
First Responder: Türkheims „Neujahrsbaby“ rettet Menschenleben
First Responder: Türkheims „Neujahrsbaby“ rettet Menschenleben
Demonstration für die Grundrechte in Mindelheim: „Deutschland ist gespaltener denn je“
MINDELHEIM
Demonstration für die Grundrechte in Mindelheim: „Deutschland ist gespaltener denn je“
Demonstration für die Grundrechte in Mindelheim: „Deutschland ist gespaltener denn je“

Kommentare