Alles Gute, Herr Landrat!

Hans-Joachim Weirather feiert heute seinen 60. Geburtstag im Landratsamt

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Stießen gemeinsam auf Landrat Hans-Joachim Weirather (3. v. rechts) an: Thomas Munding (v. links, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim), Franz Josef Pschierer (Staatsminister a.D.), Weirathers Ehefrau Hermine, Dr. Stephan Winter (stellvertretender Landrat) und Hubert Hafner (Landrat Günzburg).
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Der Sitzungssaal im Landratsamt war am Montagvormittag gut gefüllt.
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Landrat Hans-Joachim Weirather mit Ehefrau Hermine
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Landrat Hans-Joachim Weirather mit Ehefrau Hermine
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Unterallgäu – Auf die Bestuhlung hatte das Landratsamt bei der Geburtstagsparty am heutigen Montagvormittag verzichten müssen, andernfalls hätten die vielen Gratulanten gar nicht in den großen Sitzungssaal gepasst. Bürgermeister, Kreisräte, Landtagsabgeordnete und zahlreiche ehemalige Weggefährten – alle wollten sie Landrat Hans-Joachim Weirather persönlich zu seinem 60. Geburtstag gratulieren.

Stießen gemeinsam auf Landrat Hans-Joachim Weirather (3. v. rechts) an: Thomas Munding (v. links, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim), Franz Josef Pschierer (Staatsminister a.D.), Weirathers Ehefrau Hermine, Dr. Stephan Winter (stellvertretender Landrat) und Hubert Hafner (Landrat Günzburg).

Dass der Landrat sein Sternzeichen Wassermann in nahezu jeglicher Hinsicht verkörpert, das wurde in den vielen Reden deutlich. Staatsminister a.D., Franz Josef Pschierer, lobte Weirather für eine „immer stets verlässliche und loyale Zusammenarbeit“. Besonders in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Kultur habe Weirather in seinen inzwischen zwölf Jahren als Landrat vieles bewegt – wenngleich in den Anfängen 2006 noch nicht immer die nötige Geduld da gewesen sei, durchaus charakteristisch für viele Wassermänner.

Sein Sternzeichen quasi zum Beruf gemacht hatte der gelernte Diplom-Ingenieur 2002, als er Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Kempten wurde. Dort hatte er sich insbesondere mit Projekten zum Hochwasserschutz befasst. Wie sehr der Landrat deshalb noch heute fürs Thema Wasser „brennt“, machte auch Schwabens Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner deutlich. Er erzählte von einem gemeinsamen Termin zu einem Wasserthema mit Weirather am Bodensee – in einer abgedunkelten Turnhalle bei 35 Grad Außentemperatur. Während sich Lohnert selbst ab Mittag zum Baden verabschiedet hatte, habe Weirather noch den ganzen Nachmittag in der Halle weiter geschwitzt – und hinterließ bei Lohner für seine Wasser-Begeisterung damit einen bleibenden Eindruck.

„Bleibende Spuren“ habe der Landrat auch im Unterallgäu hinterlassen, lobte Stellvertreter Dr. Stephan Winter. Weirather habe den Landkreis entscheidend geprägt. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen Erweiterungen und Sanierungen weiterführender Schulen, Straßenbauprojekte wie die Illerbrücke, die Weiterentwicklung des Unterallgäus als Rad- und Wanderregion, das Seniorenkonzept, die Einführung des Flexibusses und das Klimaschutzkonzept.

Weirather selbst freute sich über die Reden, in denen er „viel Gutes gehört“ hatte. Besonders freute er sich auch über den Besuch von Memmingens OB Manfred Schilder, der trotz der vorerst geplatzten Klinikfusion ins Unterallgäu gekommen war. „Wie werden uns nicht aus den Augen verlieren“, stellte Weirather klar. Schließlich wolle man auch in Zukunft auf ein gutes Verhältnis zu Memmingen Wert legen.

Marco Tobisch

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