»Ich hoffe in die Aufgabe Stück für Stück hineinzuwachsen«

Dekan Andreas Straub (Mitte) wird am 5. Februar im Rahmen eines Fest­gottesdienstes von Generalvikar Knebel in sein neues Amt an der Spitze des Dekanates Mindelheim eingeführt. Foto: Archiv

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mtseinführung von Dekan Andreas Straub in Mindelheim Mindelheim (mg): 2012 verspricht für den Mindelheimer Seelsorger Andreas Straub ein spannendes Jahr zu werden: Nicht nur, dass die Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche St. Stephan über die Bühne gehen und koordiniert werden muss. Außerdem ernannte ihn der Bischof am 15. Dezember 2011 zum Dekan für das Dekanat Mindelheim. Andreas Straub wird im Rahmen eines Festgottesdienst am 5. Februar um 18 Uhr von Generalvikar Karlheinz Knebel in sein neues Amt eingeführt. Das Dekanat Mindelheim ist das größte der drei Dekanate der Region Memmingen-Unterallgäu und umfasst 47 Einzelpfarreien mit sage und schreibe 48.003 Katholiken. Im Dekanat Mindelheim sind 13 leitende Pfarrer und weitere 24 Priester, neun Diakone sowie sechs hauptamtliche pastorale Mitarbeiter tätig. Für sie ist Straub, der übrigens der jüngste leitende Priester im Dekanat ist, nun zuständig. Bei ihm laufen die Fäden zusammen wenn es um die Vernetzung der Pfarreien geht, er ist Ansprechpartner für die Mitarbeiter, koordiniert bei Ausfällen die Vertretungen und ähnliches. Ferner ist er verantwortlich für die Entwicklung der Ökumene auf Dekanatsebene, die Öffentlichkeits- und Pressearbeit, wirkt als Moderator und Vermittler. Ein gerüttelt Maß an Mehrarbeit und definitiv größerer zeitlicher Aufwand kommt damit auf Dekan Straub zu, der jedoch betont, dass er weiterhin in erster Linie Pfarrer der Stadtpfarrei Mindelheim ist. Möglicherweise müssten auf Pfarreiebene noch die einen oder anderen Angelegenheiten delegiert werden, so Straub. Auf jeden Fall hoffe er »Stück für Stück in die neue Aufgabe hineinzuwachsen«. Bis spätestens Ende Feburar müsse auch eine Entscheidung in Sachen neuer Volksaltar für St. Stephan getroffen werden, berichtet Straub im Gespräch. Nachdem die ersten beiden 1:1-Modelle nicht wirklich überzeugten, wurden nun drei weitere Künstler aus der Region um Vorschläge gebeten. Freilich werden im Vorfeld die Stimmen aus der Pfarrei eingeholt; die letzte Entscheidung allerdings trifft ein Gremium, das aus zehn Personen besteht. Als weitere Aufgaben warten auf Straub in diesem Jahr die beiden Diakonenweihen von Raphael Steber und Stephan Ludwig sowie die Pries­terweihe und Primiz von Christoph Mühlbauer.

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