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Impf-Hotline belegt: Das sagt das Landratsamt

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Wer sich telefonisch für die Impfung gegen Corona registrieren will, kommt bislang in vielen Fällen gar nicht durch. Zu groß sei der Andrang, heißt es vom Landratsamt.
  • Marco Tobisch
    VonMarco Tobisch
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Unterallgäu – Mehrfach haben den Wochen KURIER nun Leser kontaktiert, die sich gerne telefonisch für einen Termin im Unterallgäuer Impfzentrum registrieren wollen, bislang aber nicht durch die belegte Leitung kommen. Das Landratsamt klärt auf. Die Anzahl der aktiven Corona­fälle im Landkreis ging in den letzten Tagen derweil merklich zurück.

Wer sich für eine Impfung gegen Corona registrieren will, der kann dies unter impfzentren.bayern mit seinen persönlichen Daten erledigen. „Sie werden automatisch per E-Mail und/oder SMS kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind“, heißt es dann in einer automatisierten Mailantwort des Gesundheitsministeriums.

Wer allerdings keinen Internetzugang hat und seinen Impfwillen telefonisch bekunden will, erreicht das Unterallgäuer Impfzentrum unter Tel. 08247/909910 – so steht es auf der Homepage des Landrats­amtes. Wie in anderen Kommunen ist die Leitung aber auch im Unterallgäu permanent überlastet. „Es hängt einfach damit zusammen, dass extrem viele anrufen“, erklärt Landrats­amt-Sprecherin Sylvia Rustler.

Gleiches Prozedere wie bei der Online-Registrierung

Der Befürchtung einer Wochen KURIER-Leserin, dass der gesamte Anamnesebogen bei der Anmeldung telefonisch abgearbeitet werde und die Leitung deshalb so lang belegt sei, widerspricht Rustler. Es würden nur die Daten abgefragt, die auch der Fragebogen für die Online-Registrierung beinhaltet – und aus dem die Priorisierung, wann Leute zur Impfung eingeladen werden, gebildet wird. „Das ist aber nicht der Anamnesebogen“, betont Rustler. Eine gezielte Vorbereitung auf das Registrierungs-Telefonat mit dem Impfzentrum sei also nicht nötig bzw. spare keine Zeit.

Allgemeine Fragen zum Thema Impfen beantwortet das Landratsamt auch auf seiner Internetseite.

Inzidenz rückläufig

Aktuell gelten 147 Unterallgäuer als Corona-positiv, die meisten von ihnen (21) leben in Mindelheim. 109 Landkreis-Bürger sind bislang im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Die 7-Tages-Inzidenz sank zuletzt in den zweistelligen Bereich, aktuell liegt sie laut RKI nur noch bei 57,1.

mt

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