Recup für To-Go-Essen

Kaffee und Essen „to go“ gibt´s auch im Unterallgäu bald nur noch im Mehrwegbehälter

Recup Becher Unterallgäu
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Auch in Mindelheim werden die Recup-Becher bereits angeboten, die Unterallgäuer Abfallwirtschaft hofft auf Nachahmer.
  • Marco Tobisch
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Unterallgäu – Pfiad di, Pappbecher! Das ist ab 2023 auch das Ziel im Unterallgäu. Denn ab dann müssen Anbieter von Essen und Getränken zum Mitnehmen ihren Kunden auch Mehrwegbehälter zur Verfügung stellen.

Für Getränke ist das nichts Neues im Landkreis, denn mit dem Mehrwegbecher von Recup ist bereits eine Alternative erhältlich. Es gibt aber auch Lösungen für Essen To Go: Verschiedene Firmen bieten inzwischen Mehrwegschalen an, teilt die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises mit. „Gerade jetzt während der Corona-Pandemie wird viel Essen zum Mitnehmen bestellt und es entsteht zusätzlicher Abfall“, heißt es von der Abfallwirtschaft.

Bisher 13 Anbieter

Der Recup-Becher wurde im Jahr 2018 unter dem Motto „­Griaß di Allgäu“ in der Region eingeführt. Inzwischen gibt es diesen deutschlandweit an über 5.000 Verkaufsstellen. Im Unterallgäu bekommt man den Kaffee im Mehrwegbecher mittlerweile bei 13 Anbietern, unter anderem in Mindelheim bei der Bäckerei Fäßler, der Shell-Tankstelle und in der Klinik. Der leere Becher kann übrigens bei allen teilnehmenden Anbietern wieder zurückgegeben werden. Im Austausch gibt es das Pfand in Höhe von einem Euro wieder zurück.

Noch wenig verbreitet sind im Unterallgäu Mehrwegschalen für Essen. Neben anderen Anbietern gibt es auch hier einen Behälter von Recup. Bei der „­Rebowl“ handelt es sich um einen Behälter mit Deckel, der ebenfalls gegen Pfand an den Kunden geht. Die Gebühr bleibt für alle Recup-Partner gleich, egal ob nur die Becher oder zusätzlich auch die Bowls genutzt werden.

wk

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