Was auf der Baustelle wann passiert

Kirchheimer Adler-Umbau: Zeitplan für Bürger- und Kulturzentrum vorgestellt 

Kirchheim Gasthof Adler
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Derzeit ist die Gemeinde damit beschäftigt, das alte Gebäude zu entrümpeln. Demnächst beginnen die Planungen für den Neu- und Umbau des künftigen Bürger– und Kulturzentrums.
  • Marco Tobisch
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Kirchheim – Wenn alles weiter nach Plan verläuft, könnte das neue Bürger- und Kulturzentrum in Kirchheim im Sommer 2023 eröffnen. Das geht aus dem Bauzeitenplan hervor, den Bürgermeisterin Susanne Fischer in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorstellte. 

Derzeit sei man noch in der Phase eins des in sechs Phasen unterteilten Zeitplans, erklärte die Kirchheimer Rathauschefin den anwesenden Bürgern und Gemeinderäten. Seit dem Bürgerentscheid vor gut einem Jahr ist man sich darüber im Klaren, dass der ehemalige Gasthof Adler in ein Bürger- und Kulturzentrum umgewandelt werden soll mit Platz für diverse Vereine und deren Aktivitäten sowie Veranstaltungsräume und eine Gastronomie (der Wochen KURIER berichtete mehrfach). Schon im Dezember sei man in die aktuelle Phase eingetreten, die die Rohwerkplanung, die Koordination der Bauangaben und die Ausschreibung für die Dachstuhlertüchtigung durch den Statiker umfasst sowie die Entrümpelung der historischen Räume, so Fischer. Phase eins soll bis Ende März abgeschlossen sein, denn nach der Ausschreibung der Leistung im Februar sollen die Arbeiten am Dachstuhl voraussichtlich im April beginnen.

Nächste Phasen bis Winter

Die nächsten Bauabschnitte (Phase zwei und drei) beinhalten die Ertüchtigung des Dachstuhls und den Abbruch des Stadels auf der Ostseite sowie die Ertüchtigung des Altbaus bis zur Sommerpause. Dann soll auch schon die Ausschreibung und Vergabe der Arbeiten für den Roh- und Ausbau beginnen sowie die statischen Berechnungen für den Neubau erstellt werden. Auch die Planung, die Ausschreibung und die Vergabe der technischen Gebäudeausstattung soll im Sommer erfolgen. Bis Ende des Jahres dann soll der Altbau unterfangen, also nach unten gesichert werden, anschließend beginnt der Rückbau und Umbau des alten Gebäudes, ehe man in die Winterpause eintritt.

Rohbau bis August 2022

Im März nächsten Jahres startet Phase vier. Diese sieht die Errichtung des Neubaus und den Ausbau des Bestandsgebäudes vor. So soll der Rohbau bis August 2022 abgeschlossen sein. Ab September dann soll die Fassade an Neu- und Altbau fertiggestellt werden und der Innenausbau, vor allem die Türen und Wände und die Installation der Heizung und Lüftung sowie im Sanitärbereich und die Elektroinstallation abgeschlossen werden.

Im letzten Schritt, so informierte Susanne Fischer, gehe es dann noch um den Innenausbau des Neubaus und die Inbetriebnahme. Man werde die Oberflächen (Wände, Boden, Decke) fertigstellen und bei den Gewerken Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro in die Endmontage eintreten. Anschließend werden der Saal, die Probelokale und die Gaststätte möbliert, ehe der Bau abgenommen werden kann und mögliche Mängel beseitigt werden können. „Und im Sommer 2023 gibt es dann ein riesiges Fest“, kündigte Fischer abschließend an.

Oliver Sommer

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