Erweiterung der KiTa

Mehr Platz für die kleinen Martinskinder

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„Wer will fleißige Handwerker seh‘n“, schallte es im Rahmen des Spatenstichs zur Erweiterung der KiTa St. Martin aus Dutzenden Kindermündern.

Ettringen – Wenige Tage vor Weihnachten konnte in Ettringen auf dem Gelände der Kindertagesstätte St. Martin der symbolische Spatenstich zur Erweiterung der Einrichtung vollzogen werden.

Trotz klirrender Kälte hatten sich dazu, neben dem Ersten

Der erste Spatenstich ist geschafft: (v.l.) Leonhard Johanni (Geschäftsführer Firma Schönwalder), Erika Silbernagel (Leiterin KiTa St. Martin), Architekt Herwig Wagner und Ettringens Bürgermeister Robert Sturm.

Bürgermeister Robert Sturm, zahlreichen Gemeinderäten und Vertretern der an der Maßnahme beteiligten Bau- und Handwerksunternehmen, auch ein buntes Gemenge kleiner Gäste eingefunden, die mit großen Augen verfolgten, was sich dort auf dem Außengelände ihrer Tagesstätte so abspielen sollte. Dick eingepackt hüpften die Kinder aufgeregt umher, bis Einrichtungsleiterin Erika Silbernagel auf ihrer Gitarre mit den ersten Akkorden den musikalischen Teil des Spatenstichs einleitete. „Wer will fleißige Handwerker sehen“, ertönte es dann fröhlich.

Denn die Kleinen ließen es sich nicht nehmen, den Spatenstich mit einigen Strophen des Kinderliedes zu untermalen.

Als „eine große Freude“ bezeichnete im Anschluss Ettringens Bürgermeister Robert Sturm die Tatsache, noch zum Ende des Jahres den symbolischen Start der Baumaßnahme absolvieren zu können. In gewohnt launigen Worten ließ er die anwesenden Gästen am Verlauf der Planungen zur Vergrößerung der Kindertagesstätte teilhaben. Es seien dafür Ratsbeschlüsse „ohne Gezänk und ohne Schnörkel“ verabschiedet worden, erinnerte sich Sturm. Um den anfallenden Eventualitäten in der Betreuung von Kindern auch durch die Errweiterung gerecht zu werden, habe man sich zuvor andere Einrichtungen angesehen. Auch werde es einen finanziellen Förderungszuschuss geben.

Der dann neu geschaffene Trakt soll als sinnvolle Ergänzung des Betreuungsangebotes der Gemeinde dienen. Zwei Krippengruppen werden darin Platz finden, ebenso wird ein gemeinsamer Essplatz entstehen. Derzeit werden in der Zwergengruppe 12 Kinder bis zu drei Jahren betreut. Mehr räumliche Möglichkeiten wird es dann auch für die Kindergartenkinder geben.

Dass die Kinder nicht nur den Spatenstich mit großen Augen unter die Lupe nahmen, bestätigte Erzieherin Brigitte Schreiegg. „Natürlich ist alles für sie spannend, was mit der Baustelle zu tun hat“, erklärt sie. Bereits morgens stünden die Kinder auf Stühlen an den großen Panoramascheiben, um nur ja nichts zu verpassen, wenn Bagger und Bauarbeiter anrücken.

Die unterschiedlichsten Wahrnehmungen seien mit der Baumaßnahme verknüpft, erklärte Robert Sturm abschließend in seiner Rede. „Die Einrichtungsleiterin Erika Silbernagel erzählte mir heute, wie groß ihr der Bauplatz erscheine, Architekt Herwig Wagner, wie knapp er doch sei“, lachte Sturm. Weiter vertraue er nun darauf, dass alle gemeinsam, Eltern wie Kinder, die Gewerke als auch die Verantwortlichen in der Gemeinde, sich auf das freuen, was wird. Das bestätigte denn auch Einrichtungsleiterin Erika Silbernagel. „Ich hätte nicht gedacht, in den Genuss eines Ausbaus zu kommen“, rekapitulierte sie. Hatte es doch geraume Zeit gedauert, die nötige Überzeugungsarbeit im Rathaus auf fruchtbaren Boden fallen zu lassen.

von Regine Pätz

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